Zeitung Heute : ZUR PERSON

Helmut Schwarz

(64) übernahm im Januar 2008 für fünf Jahre das Amt des Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Nach dem Studium der Chemie promovierte er 1972 an der TU Berlin, wo er sich 1974 habilitierte und vier Jahre später eine Professur übernahm.

Schwarz forschte an zahlreichen Forschungsinstituten im Ausland, darunter in England, Israel, Frankreich, Japan, Australien und Österreich.

Helmut Schwarz ist ein international renommierter Molekularchemiker. Er wurde mit zahlreichen angesehenen Forschungspreisen ausgezeichnet – unter anderem mit dem Leibniz-Preis und dem Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik. Er erhielt mehrfach die Ehrendoktorwürde.

Helmut Schwarz war von 2001 bis 2007 Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist Mitglied verschiedener Akademien und Gremien.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht jedes Jahr mehr als 1800 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit rund 23 000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern – unter ihnen 40 Nobelpreisträger.

Unlängst hat die Stiftung ein Mobilitätszentrum ins Leben gerufen, das ausländischen Studenten und Forschern eine breite Informationsplattform bietet: Fördermittel, Stellenangebote, Sozialversicherung, Wohnsitz und Steuern. Das Herzstück ist eine aktuelle Stipendiendatenbank. stt

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