Zurück aus den USA : Laurissa Mühlich

Die 31-jährige Doktorandin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Laurissa Mühlich verbrachte zehn Monate an der renommierten Yale-Universität im nordöstlichen US-Bundesstaat Connecticut. An dieser Stelle berichtet sie über ihre Erfahrungen im Ausland.

„Dass die Vereinigten Staaten riesig sind, wusste ich schon, bevor ich mich zur Yale University an die Ostküste der USA aufmachte. Ich war trotzdem ziemlich erstaunt darüber, dass nicht nur das Land selbst, sondern auch alles darin groß ist: Die Sessel in der Bibliothek sind groß genug für drei Leute, ein „Large Latte Macchiato“ ist ein ganzer Liter Kaffee, den kann man nicht einmal mit der Hand umfassen geschweige denn trinken. Die standardmäßigen Paletten Eier oder die Vier-Liter-Milchtüte reichen für eine ganze Großfamilie – nicht nur deswegen ein Glück, dass wir in einer Wohngemeinschaft zu acht im Haus wohnten. Zehn Monate lang habe ich an einem Austauschprogramm für Promotionsstudierende teilgenommen, das die Freie Universität mit der Yale University verbindet.

Ich habe eine Menge mitgenommen über das Lernen und Lehren an einer Ivy-League-Universität wie Yale, die viel besser ausgestattet ist, als ich das von deutschen Universitäten kenne. Dabei lernte ich nicht nur viel über „the American way of life“, sondern auch über „the American way of studying“ – nicht nur in der Wirtschaftswissenschaft, sondern auch in anderen Disziplinen. Von denen bekommt man dort nämlich viel mehr mit! Am Arbeitsbereich Ökonomie am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin schreibe ich gerade an meiner Dissertation über geldpolitische Kooperationen von Entwicklungs- und Schwellenländern und deren Auswirkung auf die Finanzmarktentwicklung.“

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