Zeitung Heute : Zwei bis drei Liter Wasser

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Bei 27 000 Bundesbürgern findet die entlarvende DarmkrebsUntersuchung gerade noch rechtzeitig statt. Dennoch, die Sterblichkeitsrate von nahezu 53 Prozent ist alarmierend. Zu fettes Essen mit zu geringem Ballaststoff-Anteil und zu wenig Bewegung sind zwei der größten Darmkrebs-Risiken.

Wie deutlich Ballaststoffe das Darmkrebs-Risiko senken können, zeigen Befunde aus der Epic-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), die den Zusammenhang zwischen Ernährungsweise und Tumor-Gefahr untersucht. „Die von uns erhobenen Daten ergaben, dass das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, durch eine Erhöhung der Ballaststoffe von 15 Gramm auf 35 Gramm pro Tag und Person um 40 Prozent gesenkt wurde“, sagt Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Die Quelle und Art der Ballaststoffe spiele dabei „keine entscheidende Rolle“.

In der Praxis bedeutet das wenig Fett, dafür viele Vollkorn-Produkte, Obst und Gemüse. Das Frühstück darf kräftig ausfallen, warme Mahlzeiten sollten lieber mittags verzehrt werden. Abends empfiehlt sich leichte Kost und die einige Stunden vor dem Zubettgehen. Zwei bis drei Liter Wasser oder Saft verteilt über den Tag sind ebenfalls günstig für den Stuhlgang.

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