
Bislang gilt die Pflicht zum Vorhalten von Notstromaggregaten nur für wenige Einrichtungen wie Krankenhäuser. Das könnte sich künftig ändern.

Robert Kiesel arbeitet seit 2018 als landespolitischer Korrespondent für Berlin beim Tagesspiegel. Er hat Politikwissenschaft in seiner Heimatstadt Berlin studiert und das journalistische Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern erlernt. Erstkontakt via robert.kiesel@tagesspiegel.de

Bislang gilt die Pflicht zum Vorhalten von Notstromaggregaten nur für wenige Einrichtungen wie Krankenhäuser. Das könnte sich künftig ändern.

Ausgerechnet im wohlhabenden Villenviertel will die Linke mit der Forderung nach einer Entschädigung punkten. Entscheidende Fragen bleiben jedoch offen.

Videoüberwachung und die Schaffung von Redundanzen: Nach dem verheerenden Anschlag in Berlin ist die Liste der Forderungen lang. SPD, Grüne, Linke und AfD haben ihre eigenen Vorstellungen.

Zu wenig Personal, veraltetes Material, fehlende Strukturen: Der Zustand des Katastrophenschutzes in der Hauptstadt ist desolat – und das schon lange.

Die Zahl der Eingaben ist von einem Jahr auf das nächste um rund 50 Prozent gestiegen. Die Ursache dafür ist denkbar einfach.

Eine staubfreie Umgebung und Plusgrade: Die Arbeiten nach dem Stromausfall sind komplex. Die Sicherheit des Netzes steht zur Debatte. Voller Schutz sei aber „kaum darstellbar“, sagt der Senat.

Während viele europäische Metropolen Tempo 30 ausbauen, geht Berlin einen anderen Weg. Der Grüne-Spitzenkandidat Werner Graf übt scharfe Kritik.

Megastromausfall seit Samstagmorgen in Steglitz-Zehlendorf. Fünf Hochspannungskabel durch beschädigt, Polizei prüft Bekennerschreiben. Nahverkehr eingeschränkt. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Stromausfall um 6.14 Uhr am Samstagmorgen: Ein Kabelbrand unterbricht den Alltag von Zehntausenden Berlinern. Alle müssen sich behelfen. Ein Bezirk schaltet in den Katastrophenmodus.

Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Zwei der wesentlichen Meilensteine für die Reform der Berliner Verwaltung sollten bis Jahresende vorliegen. Wann sie in Kraft treten, ist derzeit unklar.

Angesichts des A100-Chaos in Treptow erklärte Ute Bonde (CDU), der Verkehr sei vor Eröffnung der Autobahn-Verlängerung simuliert worden. Die Autobahn GmbH dementierte zunächst – und korrigiert sich nun selbst.

Abgeordnetenhauspräsidentin Cornelia Seibeld (CDU) bringt gezielt Vertraute in Stellung, behaupten Kritiker. Sie unterstellen systematisches Vorgehen – die Juristin dementiert.

Neun Monate nach ihrer Einsetzung hat sich Berlins Enquete-Kommission gegen Diskriminierung im Streit verhakt. Zur Eskalation trug die rassistische Äußerung eines CDU-Politikers bei.

Weil der Ende 2022 ausgelaufene Vertrag für die 115 nicht verlängert wurde, schreibt das Projekt rote Zahlen. Die Zukunft der Hotline ist akut gefährdet.

CDU und SPD beschleunigen das Verfahren und machen den Weg frei für die Einsetzung des Ausschusses. Dahinter stecken wohl strategische Überlegungen.

Berlins Regierender Bürgermeister wollte ein Machtwort sprechen und die Parkgebühren noch in diesem Jahr erhöhen. Doch vorerst bleibt es beim Niedrigpreis für Parkvignetten – wodurch das Land Millionen verliert.

Die Verwaltung der Sozialsenatorin förderte einen Verein, den die Senatorin bis Jahresanfang leitete. Ein Sprecher ihrer Verwaltung weist jeden Zusammenhang zurück.

Berlin braucht mehr und nicht weniger Digitalisierung, kommt aber einfach nicht voran. Ein Ende der Blockade ist nötig – aber nicht in Sicht.

Fast 17 Millionen Euro an offenen Rechnungen belasten das IT-Dienstleistungszentrum. Ohne Kredite droht die Zahlungsunfähigkeit.

Rund um die Anschlussstelle Treptow herrscht auch 100 Tage nach der Freigabe des neuen Autobahn-Abschnitts weiter Chaos. Inzwischen scheint klar: Eine Verkehrssimulation vor ihrer Eröffnung hat es nie gegeben.

Berlin wird seine Neubauziele verfehlen, wenn Privatinvestoren vergrault werden, sagt Steffen Krach. Die Linke habe eine „fatale Diskussion“ losgetreten.

Bis Ende März soll das Ergebnis der Prüfung des Rechnungshofs vorliegen. Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses zur Affäre wird sich verzögern.

Zweieinhalb Jahre regiert Schwarz-Rot in Berlin und versprach Aufbruch. Doch einer Umfrage zufolge hat sich die Lage in zentralen Lebensbereichen wie Verkehr, Wohnen und Schule in dieser Zeit sogar verschlechtert.
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