Der Tagesspiegel : Erich Kästners Berlin und noch viel mehr

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Was der "Sonntag" dieses Wochenende bietet: Dass der gebürtige Dresdner Erich Kästner lange Zeit in Berlin lebte, ist allgemein bekannt. Die Studentenbude des Schriftstellers am Mehringdamm, die hat aber erst unser Autor Michael Bienert mit detektivischem Ehrgeiz identifiziert. Mit diesem Wissen liest sich etwa Kästners „Fabian“ gleich ein bisschen anders. Bienerts Spurensuche steht in unserer Sonntags-Beilage auf der Seite „Die Geschichte“.

Raqqa galt für syrische Verhältnisse als liberal und multikulturell. Bis sich der sogenannte Islamische Staat der Stadt bemächtigte, sie zu seinem Zentrum machte. Unser Autor hat Stimmen aus der Stadt gesammelt, die entweder als Flüchtlinge oder immer noch aus Raqqa und unter Lebensgefahr vom alltäglichen Terror berichten.

Vor 100 Jahren wurde in den USA das Patent auf eine bahnbrechende Erfindung zugelassen: den Büstenhalter. Anlass für das große Interview im Sonntag mit Camille Paglia, Kulturhistorikerin und streitbare Feministin aus den USA. Was etwa bedeutete der Wonderbra für die Vorstellung vom idealtypischen Busen? Was haben Jane Russell, Madonna und Lady Gaga aus dem BH gemacht? Paglia, die heute das Gespür für Tabus vermisst und  nichts mehr aus Hollywood erotisch findet, gibt Antwort.

Desweiteren erklärt Maris Hubschmid, warum der Orientteppich gerade seine Renaissance erlebt, Susanne Kippenberger beschreibt, wie die Sterneküche gerade die Lakritze entdeckt, und Lydia Brakebusch hört Stimmen aus dem Nichts – seit digital aufgerüstete Puppen zur Konversation fähig sind und Smartphones rede und Antwort stehen, ohne dass einer anruft.

Einen schönen Sonntag wünscht

Andreas Austilat

Stellvertretender Ressortleiter Redaktion "Sonntag"

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