Von Hufen und Implantaten, von einer Zukunft, die mit Facebook und seiner "Timeline"-Kralle und auch mit den Fortschritten in der Neurobiologie schon begonnen hat: Benjamin Steins Roman „Replay“. Von Gerrit Bartels mehr
Vom Berghain ins tiefste Anatolien: Imran Ayata versucht mit seinem Roman „Mein Name ist Revolution“, das Politische in die heimelige Welt der Berliner Nachtschwärmer sickern zu lassen. Von Moritz Scheper mehr
Genealogie der Gewalt: Die südafrikanische Krimiliteratur von Deon Meyer, Andrew Brown oder Mala Nunn erzählt die Geschichte Südafrikas als eine Geschichte von Morden, Vergewaltigungen, Raubüberfällen und Drogenkriegen. Aktuelles Beispiel: Mike Nicols Roman "Payback". Von Kolja Mensing mehr
Ganz unten und oben mit Bukowski und Burroughs, mit Zappa und Dylan: Der Übersetzer und Schriftsteller Carl Weissner ist tot. Von Gerrit Bartels mehr
Kampfplatz Südtirol: Sabine Gruber durchquert in ihrem vierten Roman "Stillbach oder Die Sehnsucht" das 20. Jahrhundert. Von Ulrike Baureithel mehr
Mit den Nachwehen von Ceausescus Terror: Der rumänische Dichter und Erzähler Mircea Cartarescu setzt mit seinem Roman "Der Körper" eine unvergleichlich gewaltige Trilogie fort. Von Katrin Hillgruber mehr
Ein Mann, ein Buch, ein Wunder: Mit seiner Essaysammlung "Pulphead" hat sich der amerikanische Autor John Jeremiah Sullivan als Lieblingskind aller Kritiker etabliert. Die meisten seiner Reportagen kann man noch immer online lesen. Von Gregor Dotzauer mehr
Auch 2030 gibt es noch richtige Winter: Jochen Schimmangs Berlin-Zukunftsroman „Neue Mitte“. Von Oliver Pfohlmann mehr
Der amerikanische Schriftsteller Stewart O’Nan erzählt in „Emily, allein“ vom Alltag einer alten Frau - und von ihrem Lebenswillen. Von Ulrich Rüdenauer mehr
Wie die Bestsellerlisten sich verändern: "Spiegel" und "Buchreport" berücksichtigen Softcover wie Bücher von Charlotte Roche oder Jussi-Adler Olson ab Juli diesen Jahres nur noch in der Taschenbuchbestsellerliste. Die E-Books betrifft das nicht: Für sie hat jeder Anbieter eine eigene Liste. Von Gerrit Bartels mehr
Schwadroneur und Schelm: Der ewig potenzielle Erfolgsautor Joachim Lottmann sucht in „100 Tage Alkohol“ menschliche Nähe. Von Gerrit Bartels mehr
Aufrechter Träumer: Astrid Köhlers Biografie über den Ost-Berliner Schriftsteller Klaus Schlesinger. Von Hannes Schwenger mehr
"Strichcode": Die bösen Erzählungen der 1967 geborenen ungarischen Schriftstellerin Krisztina Tóth sind eine Entdeckung. Von Nicole Henneberg mehr
Verbriefte Nähe: Die Korrespondenz zwischen Klaus Mann und seinem Onkel Heinrich Mann. Von Hannes Schwenger mehr
Daniel Kehlmann ist heute der erfolgreichste deutsche Schriftsteller. Eine Begegnung – vor seinem Berliner Theaterdebüt. Von Peter von Becker mehr
Einen „writer in residence“ kennt man von Städten und Universitäten. Jetzt aber hat auch der walisische Rugby-Verband WRU einen eigenen Schreiber engagiert. Von Annika Brockschmidt mehr
"Träumereien eines einsam Schweifenden": Heinrich Meier untersucht die Idee eines philosophischen Lebens, die Jean-Jacques Rousseau in seinem letzten Werk entwickelt hat. Von Rolf Strube mehr
Entzauberung oder Verzauberung? Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim und Eva Illouz untersuchen in ihren Büchern "Fernliebe" und "Warum Liebe wehtut" die Zukunft der Liebe. Von Meike Feßmann mehr
Wir Genussarbeiter: Svenja Flaßpöhler schreibt über Freiheit und Zwang in der Leistungsgesellschaft. Von Gerrit Bartels mehr
Wie man beim Hören die Bilder aus einer anderen Zeit mit anderen Augen sieht: Joseph Roths „Stationschef Fallmerayer“ und Michael Kumpfmüllers Franz-Kafka-Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“. Von Jens Sparschuh mehr
Ungeheure Wucht: Der große bayrische Theater- und Filmschauspieler Josef Bierbichler erzählt in seinem furiosen, erfahrungssatten Roman-Debüt "Mittelreich" von der Fülle des Lebens - und der Fülle des Scheiterns. Von Peter von Becker mehr
Ein so kurzes, schönes Leben darf nicht einfach ins Vergessen absinken: Der niederländische Schriftsteller A. F. Th. van der Heijden erinnert sich mit „Tonio“ an seinen tödlich verunglückten Sohn. Das Buch ist Liebeserklärung und Totenklage zugleich. Von Gerrit Bartels mehr
Geschmack der Wüste: Der Journalist Sebastian Christ berichtet davon, was der Krieg in Afghanistan mit den Menschen macht: den Soldaten in den Feldlagern - und mit den Deutschen hier. Von Michael Schmidt mehr
Laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland verschenkten 32, 5 Prozent der Bundesbürger Bücher zu Weihnachten, abgeschlagen auf den Plätzen landeten Parfum (20 Prozent), Spielzeug (18,1 Prozent) und Gutscheine (17, 6 Prozent) - da können die Apples, Amazons und Weltbilds noch so sehr mit ihren E-Book- und E-Reader-Umsatzzuwächsen prahlen. Von Gerrit Bartels mehr
Über die wellenförmige Beschaffenheit unserer Welt: Der britische Wissenschaftler und Gründer der Gesellschaft der Wolkenbeobachter Gavin Pretor-Pinney erkundet ein wässrig-philosophisches Phänomen. Von Dennis Grabowsky mehr
Aus dem Leben eines Hypochonders: Italo Svevos Klassiker „Zenos Gewissen“, einer der lustigsten und zugleich traurigsten Romane des 20. Jahrhunderts, hat der Manesse Verlag neu aufgelegt. Von Ulrich Rüdenauer mehr
Die Bücher von Per Wahlöö und seiner Frau Maj Sjöwall aus den siebziger Jahren sind die Blaupause des schwedischen Polizeiromans. Inzwischen geht dieser mit Romanen von Mons Kallentoft oder Michael Hjörth und Hans Rosenfeldt in die dritte Generation - und die Protagonisten von heute sind nicht viel ausgeglichener als damals. Von Kolja Mensing mehr
Die erste seiner Todesanzeigen las er noch selbst: Zum Tod des großen Journalisten, Essayisten und Literaturkritikers Christopher Hitchens. Von Gerrit Bartels mehr
Eugen Ruge, Charlotte Roche, Navid Kermani oder Barbara Honigmann: Nie war die deutsche Literatur autobiografischer als in diesem Herbst. Was ist da nur los? Von Gregor Dotzauer mehr
Zwischen Weinerlichkeit, Wachstumsschmerz und Weltrettung: Die Generation der um die 30-Jährigen, Autorinnen wie Sarah Kuttner, Antonia Baum und Meredith Haaf, schreibt Bücher über ihre Ängste und Luxusprobleme. Von Gerrit Bartels mehr
Auf der Suche nach den verlorenen Lebensgeräuschen: Nach dem Roman "Das Zimmer" setzt der hessische Schriftsteller Andreas Maier mit "Das Haus" seine Familiensaga fort. Die Hauptfigur dieses Mal: der Ich-Erzähler als kleiner Andreas, als "Problemandreas". Von Gerrit Bartels mehr
Zwischen Fakten und Fiktion: Steve Sam-Sandbergs Ghettoroman „Die Elenden von Lodz“. Es ist ein Geniestreich, ein bedrückendes und erschütterndes Buch Von Martin Lüdke mehr
Erweckungserlebnisse und Lebensbücher: Eine Sonderausgabe von "Sprachgebunden" entwirft Lektürebiografien in einer großen Collage von Stimmen prominenter Schriftsteller Von Gregor Dotzauer mehr
Zeit ist geschmeidig - und die Erinnerung trügerisch: In seinem dieses Jahr mit dem Booker-Prize ausgezeichneten neuen Roman erzählt der britische Schriftsteller Julian Barnes vom „Ende einer Geschichte“. Von Gerrit Bartels mehr
Von den Wilmersdorfer Witwen bis zu Christiane F.: Der junge Berliner Schriftsteller Thilo Bock erzählt in seinem Provinzroman „Senatsreserve“ vom West-Berlin der achtziger Jahre. Von Dennis Grabowsky mehr
Aktenführer, Gruppenleiter, Täternacheile: Norbert Horst kennt den Polizeijargon aus eigener Erfahrung - erzählt in seinem Kriminalroman „Splitter im Auge"aber auch sehr einfühlsam von den langen, einsamen Stunden zwischen der letzten Einsatzbesprechung und dem nächsten Zugriff.. Von Kolja Mensing mehr
Schluss mit postmodernen Erzählmanövern: Mit seinem Campusroman „Die Liebeshandlung“ will Jeffrey Eugenides endlich wieder hohe Literatur und Unterhaltung versöhnen Von Gregor Dotzauer mehr
Die Dichtung ist das beste an Russland. Ihr Gründer: Der 1711 im hohen Norden Russlands in dem kleinen Dorf Mischaninskaja geborene Bergbaustudent Michail Wassiljewitsch Lomonossow mit seiner Ode an die Eroberung der Festung Chotyn. Von Oleg Jurjew mehr
Trieb und Gier, Liebe und Hiebe: Louis Begley beschließt mit "Schmidts Einsicht" seine Romantrilogie über den Anwalt Albert Schmidt und entwirft dabei ein großes Gesellschaftspanorama der US-amerikanischen Gegenwart. Von Christoph Schröder mehr
In der zamonischen Stadt Buchhaim leben die fantastischsten Bibliophilen und hier boomt die papierverarbeitende Industrie: Walter Moers setzt mit „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ seine Liebeserklärung an das gedruckte Buch fort. Von Lina Kokaly mehr
Was macht einen Schriftsteller eigentlich zum Schriftsteller? Und warum machen sie nie die Politik zum Thema ihrer Bücher? Oder schreiben so wenig gegenwartsnah? Von den Schwierigkeiten junger Autorinnen und Autoren. Von Gerrit Bartels mehr
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Hier ist alles Musik und hier wird alles zu Musik: Elke Heidenreich lauscht in ihrem Buch "Die schöne Stille" den Klängen Venedigs - und übt sich in poetischen Betrachtungen genauso wie sie ins Schwärmen kommt. Von Frederik Hanssen mehr
Ist dann auch mal weg, braucht aber viele Bier und einen guten Freund: Thomas Glavinic möchte Menschen in ihrem Glauben erleben und begibt sich auf Pilgerfahrt nach Bosnien Von Gerrit Bartels mehr
Goldsucher, Glücksritter, Gunmen und Geschäftsmänner: Pete Dexters zynischer Antiwestern „Deadwood“ erscheint erstmals auf Deutsch Von Kolja Mensing mehr
Die politische Generation Faceboook: Der Journalist Daniel Boese porträtiert in seinem Buch "Wir sind jung und brauchen die Welt" junge Klimaretter Von Alexander Leopold mehr
Alva Gehrmann beschreibt in ihrem Buch „Alles ganz isi“ die Isländer mit viel Kenntnis und Humor. Von Christoph Schröder mehr
Tunesien islamistisch, Gaddafi umgebracht – und schon erscheinen die ersten Bilanzen des Arabischen Frühlings. Die Autoren wählen dabei sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Von Andrea Nüsse mehr
Keine Angst vor E-Books: Wie die Branche ins digitale Zeitalter steuert. Eine Bilanz der 69. Frankfurter Buchmesse Von Gerrit Bartels mehr
Integration braucht Mut, davon ist Klaus Wowereit überzeugt. Er skizziert in seinem neuen Buch eine weltoffene Gesellschaft, weil nur eine Teilhabe aller Menschen die Zukunft Deutschlands sichere. Ein Auszug aus dem Buch, das am Freitag auf der Buchmesse vorgestellt wird. Von Klaus Wowereit mehr
Vor dem Deutschen Buchpreis: Ein Gespräch mit Eugen Ruge über Familienromane, die DDR und die Last der Erinnerung mehr
Für seine DDR-Familiensaga "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erhält Eugen Ruge den Deutschen Buchpreis 2011. mehr
Der Nobelpreis für Literatur bleibt dieses Jahr in Stockholm. Die Schweden freuen sich ganz besonders über die Auszeichnung für Tranströmer. Ein Besuch bei ihm zuhause. Von Richard Pietrass mehr
Notizen aus Randgebieten und Aufwachräumen: Tranströmers lichtes lyrisches Werk. Die Entscheidung der Nobelpreijury ist literarisch unanfechtbar – und menschlich mutig. Von Gregor Dotzauer mehr
Heute ist es soweit: Der diesjährige Literaturnobelpreisträger wird bekanntgegeben. Noch ist es spannend - und es darf spekuliert werden. Wem würden sie die Auszeichnung verleihen? Diskutieren Sie mit. mehr
Nach 68 Jahren erscheinen erstmals die Briefe der "Weiße Rose"-Widerstandskämpfer Alexander Schmorell und Christoph Probst. Wie Sophie und Hans Scholl bezahlten sie ihren Mut mit ihrem Leben. Von Carmen Schucker mehr
Jenny Schons Buch "Wo sich Gott und die Welt traf" erzählt die Geschichten von Menschen, die nach dem Mauerbau nach Berlin zogen. Von Sebastian Scholz mehr
Der griechische Romancier Giannis Makridakis erläutert wie sein Staat die Bürger ausräubert und Europa seine Haut zu retten versucht. Von Giannis Makridakis mehr
Henry Kissinger berichtet über seine Einsichten in die chinesische Politik und Lebensphilosophie. Indessen verweist er mitunter auf die große Gefahr eines möglichen Kalten Krieges zwischen zwei Mächten der Superlative. Von Benedikt Voigt mehr
In ihrer Streitschrift "Die Patchwork-Lüge" will die Journalistin Melanie Mühl den Mythos vom Erfolg der Patchwork-Familie entlarven. Doch der existiert gar nicht. Von Gerrit Bartels mehr
Himmel und Erde, Tod und Auferstehung: Sibylle Lewitscharoff widmet dem großen Münsteraner Philosophen Hans Blumenberg eine romanhafte Fantasie, klärt theologische Fragen und nimmt nebenbei das intellektuelle Klima der achtziger Jahre aufs Korn Von Gregor Dotzauer mehr
Mit antiker Wucht: Antje Rávic Strubel erzählt in ihrem Roman „Sturz der Tage in die Nacht“ von den langen Schatten der DDR Von Nicole Henneberg mehr
Karl-Heinz Ott erzählt in „Wintzenried“ von der Verblendung des Menschheitserziehers Jean-Jacques Rousseau und den Nachtseiten der Aufklärung Von Michael Braun mehr
Der arabische Frühling markiert den wahren Beginn der Moderne, sagt der marokkanische Autor Tahar Ben Jelloun. Im Tagesspiegel-Interview spricht er über die Niederlage des Islamismus - und übt Kritik an Angela Merkels Libyen-Politik. mehr
Preissegen für die arabische Welt: Noch nie wurden so viele Autoren aus der Region ausgezeichnet. Ein Unbehagen bleibt Von Andrea Nüsse mehr
Das Programm des Festivals mehr
Grass, Rilke, Sartre... – Fritz J. Raddatz’ Leben ist mit so vielen Namen verbunden. Helmut Schmidt, Augstein und Reich-Ranicki kommen bei ihm ziemlich schlecht weg. Von Norbert Thomma, Kurt Röttgen mehr
Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder: Navid Kermani übt sich auf über 1200 Seiten in literarischem Maximalismus. Sein Lebens- und Totenbuch „Dein Name“ handelt von allem, vor allem aber von ihm selbst - und von der Geschichte des Iran im 20. Jahrhundert. Von Gregor Dotzauer mehr
Götz Aly untersucht in seinem neuen Buch, wie Neid und Gleichheitssehnsucht der Deutschen den Holocaust ermöglichten. Auch Sozialdemokratie und Gewerkschaften leisteten den Gewaltausbrüchen demnach ungewollt Vorschub. Von Gerrit Bartels mehr
Immer häufiger ziehen Autoren Bücher zurück – angeblich werden Persönlichkeitsrechte verletzt. Sind Juristen die neuen Kritiker? Von Nikola Richter mehr
Jede Gesellschaft hat die Kunst, die Literatur, von der die Menschen sich nicht vorstellen können oder mögen, aus welchen Tiefen und Untiefen sich das speist. Gewaltorgien, Porno, Pose: der Autor Matias Faldbakken und sein brutales Menschenbild. Von Rüdiger Schaper mehr
Wirtschaftlich ist China westlichen Werten zugetan. Aber intellektuell? Statt sich mit den Helden des Liberalismus anzufreunden, liebäugelt es mit antimodernen Denkern wie Carl Schmitt oder Leo Strauss. So hat es der amerikanische Ideenhistoriker Mark Lilla bei seinem letzten Besuch erfahren. Von Gregor Dotzauer mehr
Mit der Geschichte im Gepäck: Für seinen Roman "Venushaar". Michail Schischkin erhält den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt Berlin. Ein Porträt des in der Schweiz lebenden Russen. Von Bettina Kaibach mehr
Gießen, Lollar, Staufenberg: ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Peter Kurzeck durch die Orte seiner Kindheit und Jugend Von Gerrit Bartels mehr
Sänger alles Irdischen: Der große Dichter und Denker Yves Bonnefoy kommt zum Poesiefestival nach Berlin. In Frankreich ist der 87-Jährige eine Legende. Wir stellen ihn und seinen Gedankenkosmos vor Von Gregor Dotzauer mehr
Ernst Tollers autobiografischer Bericht „Eine Jugend in Deutschland“ legt wie kein anderes Buch vom Beginn des 20. Jahrhunderts Zeugnis ab. Es erzählt von der Begeisterung seiner Generation für den Ersten Weltkrieg und der radikalen Wende zum Anarchopazifisten und Protagonisten der Münchner Räterepublik. Jetzt ist der moderne Klassiker in einer hervorragenden Edition neu erschienen. Von Gregor Dotzauer mehr
In beiden intensiven Romanen spielt das Doppelgängermotiv eine Rolle, und in beiden treiben prächtige Schurken ihr Unwesen. „St. Ives“ ist dabei gewiss der größere Wurf: Es ist ein hinreißender Roman. Von Bruno Preisendörfer mehr
Durst nach Schuld: In seinem posthum veröffentlichten Erinnerungen beschäftigt sich der Schriftsteller und Filmemacher Thomas Harlan wieder einmal mit seinem Lieblingsthema: seinem Vater Veit, dem Regisseur des antisemitischen Propagandafilms "Jud-Süß". Von Wolfgang Schneider mehr
Zwischen "Big Brother“ und Facebook-Autobiografie: David Shields sucht das Reale in der Kunst – und die Kunst im Realen. Von Gregor Dotzauer mehr