Medien : Der 17. Juni beginnt im Mai: eine Programmvorschau

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. Nico Hofmanns Spielfilm erzählt die Geschichte der Brüder Helmut und Wolfgang Kaminski. Helmut (Sebastian Koch) lebt in Westberlin – sein Bruder Wolfgang (HansWerner Meyer) im Ostteil der Stadt. Zwei Ideologien, die aufeinander prallen: Während des Arbeiteraufstandes wandeln sich die Figuren; ideologisch und menschlich, weil Helmut sich in die Freundin des Bruders, gespielt von Lisa Martinek, verliebt. Ein Politthriller in der Ästhetik des Zweiteilers „Der Tunnel“ und der Verfilmung der Richard Oetker-Entführung „Der Tanz mit dem Teufel“.

3. Juni „Der Aufstand“ (20 Uhr 15, ZDF) . Das Doku-Drama von Hans-Christoph Blumenberg („Deutschlandspiel“) ist ein detailliertes Protokoll des Aufstandes, beginnend mit dem Tod Stalins. In einer historischen Collage werden dabei Spiel-Sequenzen, Zeitzeugenberichte und Dokumentarmaterial zu einer spannenden Geschichte zusammengefasst. Das Besondere sind vor allem die Schilderungen bisher unbekannter Zeitzeugen, wie die vom Arbeiter Heinz Pahl, gespielt von Jürgen Vogel. Der Film ist unter der Leitung von Guido Knopp entstanden und konzentriert sich auf die Schauplätze Berlin und Moskau.

16./17. Juni „Wir da drüben“ (jeweils 22 Uhr 15, RTL) . Untertitel des Dokumentarprojektes lautet „Die Geschichte der DDR erzählt von Peter Kloeppel". In zwei Folgen à 50 Minuten wird die Historie Ostdeutschlands von 1945 bis 1990 dargestellt. Die Dokumentationen orientieren sich an den wichtigsten Eckpfeilern und Wendepunkten. RTL widmet sich auch den Themen Sport, Wirtschaft, Musik, Kino, und Freizeit. Zu Wort kommen unter anderem Hans Modrow, Gregor Gysi, Wolfgang Thierse, Lothar de Maizière, Günter Schabowski, Angela Merkel, Katarina Witt, „Die Prinzen“ und Sven Hannawald.

17. Juni „Rübergemacht !“ (20 Uhr 15, ZDF). Die 45-minütige Dokumentation von Steffen Bayer und Ulrike Grunewald erzählt Fluchtabenteuer, die in den Aussagen der Akteure wieder aufleben. Versuchten die einen mit Faltbooten über die Ostsee in den Westen zu gelangen, wählten die anderen den Luftweg. „Rübergemacht!“ zeigt dokumentarisches und szenisches Filmmaterial, fragt nach der Rolle der Stasi und versucht, bislang ungeklärte Schicksale zu erhellen.

17. Juni „Helden ohne Ruhm“ (21 Uhr 05, ARD). „Nachrichten aus der Provinz“ ist ein Motto des Films von Andreas Christoph Schmidt und Artem Demenok. Die RBB-Berlin-Produktion erzählt die Vorgänge in Städten wie Halle, Görlitz, Magdeburg, und Rathenow. Dabei kommen damalige Arbeiter, Volkspolizisten und Sowjetoffiziere zu Wort. Erstmals zu sehen sind auch 35mm-Aufnahmen vom 17. Juni 1953 in Leipzig. age

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