AGBs im Internet : Studie: Allgemeine Geschäftsbedingungen werden im Netz kaum gelesen

27 Prozent der Internetnutzer in Deutschland ignoriert „immer“ oder „fast immer“ die Allgemeinen Geschäftsbedingungen - ohne sie gelesen zu haben.

Gab die Studie in Auftrag: Der Bundesverband der Verbraucherzentrale.
Gab die Studie in Auftrag: Der Bundesverband der Verbraucherzentrale.Foto: dpa

Das Einkaufen im Netz gehört für viele Menschen zum Alltag, doch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dabei kaum zu Kenntnis genommen. Über die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland akzeptiere die AGBs immer oder meistens völlig ungelesen, ergab eine repräsentative Studie der Marktforschung TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). Dabei halten nur 12 Prozent der Befragten die AGBs wirklich für unwichtig. Die meisten Nutzer (72 Prozent) gaben als Grund für das Ignorieren die Länge oder Komplexität der AGBs an.

53 Prozent der Befragten stimmen den Studienergebnissen zufolge bei der Installation einer App oder beim Einkauf immer oder meistens den AGBs zu, 27 Prozent sogar „immer“ oder „fast immer“ - ohne sie gelesen zu haben. Immerhin „gelegentlich“ werden die Geschäftsbedingungen von 16 Prozent der Internetnutzer gelesen. Je jünger die Nutzer seien, umso mehr neigten sie dazu, die AGBs zu ignorieren, hieß es.

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