ALT UND GEFÄHRLICH : Verfallsdatum gefordert

Alte Programme sind gefährlich. Das gilt besonders für Internetprogramme. Nur mit den aktuellen Versionen ist sichergestellt, dass gefährliche Sicherheitslücken, die schon länger bekannt sind und von Hackern genutzt werden, geschlossen wurden.

Eine Studie, die von der ETH Zürich zusammen mit IBM erhoben wurde, hat die Zugriffsdaten von Google von Januar 2007 bis Juni 2008 hinsichtlich des verwendeten Internet- Browsers ermittelt. Das erschreckende Ergebnis: 637 Millionen Internetnutzer und somit über 45 Prozent der Nutzerschaft insgesamt surfen mit einem veralterten Internetprogramm durchs Web.

Vor allem vom Internet Explorer, der von Microsoft zusammen mit dem Betriebssystem Windows ausgeliefert wird, sind noch viele Altversionen im Einsatz. Fast die Hälfte der Nutzer dieses Programms setzen noch einen Internet Explorer 6 oder noch älter ein. Erheblich besser sieht es bei den Konkurrenten aus. Bei Firefox liegt die Austauschquote bei 93 Prozent, bei Opera werden über 90 Prozent erreicht und beim Safari-Browser 70 Prozent.

Um die Gefahr durch überalterte Browser zu verringern, fordern die Schweizer Forscher nun, dass an gut sichtbarer Stelle der Internetbrowser ein Verfallsdatum angebracht werden sollte. sag

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