COMPUTER Frage : Auf Normalmaß geschrumpft

Gibt es Dateiformate für Fotos, die besonders gut zum Verschicken per E-Mail geeignet sind, und mit welchen Programmen kann man seine Bilder am besten in diese Formate umwandeln? Lutz Treutler, Geschäftsführer Com.Box, beantwortet Leserfragen.

An Lutz Treutler

Grafikformate sind für bestimmte Einsatzgebiete optimiert. Jedes diese Formate hat Stärken und Schwächen. Beim Versenden per E-Mail gilt es, die Bilder in möglichst platzsparender Form zu übertragen. Dafür sollte man bestimmte Dateiformate bevorzugen (JPG und PDF statt BMP und TIFF) und Auflösung und Qualität immer dann reduzieren, wenn Sie Fotos zur reinen Information versenden und diese vom Empfänger nicht weiterbearbeitet werden sollen. Zuerst wird eine sinnvolle Auflösung eingestellt (bei Fotos beispielsweise 800x600 Bildpunkte). Danach wird beim Speichern im JPG-Format die Bildqualität über die Komprimierungsrate auf ein noch brauchbares Maß reduziert. Wichtig ist, die Änderungen unter einem anderen Namen zu speichern (z. B. Sonnenuntergang 800x600.jpg), um die Originale unverändert zu erhalten. Je nach Betriebssystem und Version sind Bildbearbeitungsprogramme bereits enthalten, deren Funktionen aber meist nur einfachen Ansprüchen genügen. Besser sind kostenlose Programme wie IrfanView und Xnview aus dem Internet.

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