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Das digitale Fest : Wie Weihnachtsbräuche ins Netz abwandern

24.12.2012 15:32 Uhrvon
Das soziale Netzwerk Google+ wirbt mit einem animierten Video für eine Bescherung via Webcam.Bild vergrößern
Das soziale Netzwerk Google+ wirbt mit einem animierten Video für eine Bescherung via Webcam. - Screenshot: TSP

Geschenke werden am Computer geordert, die E-Mail ersetzt den Kartengruß, Videotelefonie ermöglicht das Beisammensein. Wie hat das Internet die Weihnacht verändert?

Es gibt sie noch, die unverrückbaren weihnachtlichen Traditionen. Für viele machen gerade die Weihnachtsbräuche den Zauber dieses Festes aus, sie erinnern an unbeschwerte Kindheit im Kreis der großen Familie. Und doch schleichen sich auch in die Abläufe des Advents und des Weihnachtsfestes seit Jahren Veränderungen ein, die dem technischen Fortschritt, dem Hineinwachsen in die digitale Welt geschuldet sind. Wir haben einmal zusammengetragen, wie das Internet unsere Gewohnheiten beeinflusst und verändert hat.

NEUE BEDÜRFNISSE

Was in diesem Jahr unter dem Tannenbaum liegen wird, weiß der IT-Branchenverband Bitkom schon seit etlichen Wochen.

Smartphones stehen an erster Stelle der deutschen Wunschlisten, laut einer Umfrage würde jeder fünfte Bundesbürger gerne eins geschenkt bekommen. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der Prozentsatz deutlich höher.

Auf Platz zwei der beliebtesten Wünsche folgt die Tablet Computer, 18 Prozent aller Deutschen würden gerne am Heiligabend einen flachen Allzweck-Touchscreen auspacken. Insgesamt sehnen sich 62 Prozent aller Erwachsenen nach internetfähigen Hightech-Geräten. Erstmals hat es dabei in diesem Jahr der E-Reader, das elektronische Lesegerät für Bücher, auf die Liste der beliebtesten Wünsche geschafft. Von den Wunschzetteln weitgehend verschwunden sind dagegen DVD- und MP3-Player.

ÄHNLICHKEIT DER WÜNSCHE

Was die Eltern begeistert, weckt auch bei den Kindern Begehrlichkeiten. Die Wünsche der Großen und der Kleinen haben sich in den letzten Jahren erstaunlich angeglichen. Das spiegelt sich in den Briefen wieder, die hunderttausende Kinder in der Vorweihnachtszeit an den Weihnachtsmann abschicken – und die entweder im brandenburgischen Himmelpfort oder in einer der anderen sechs Weihnachtspost-Filialen eintrudeln. „Wir beobachten seit einigen Jahren, dass auch jüngere Kinder sich zunehmend Elektronik wünschen“, berichtet Rolf Schulz, Pressesprecher der Deutschen Post. Das beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Spielkonsolen. Heute erwähnen Grundschüler auf ihren Wunschlisten auch iPads, Notebooks und Smartphones.

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