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Fritz!Dect 200 : Schnell geschaltet

25.01.2013 00:00 Uhrvon
Die digitale Steckdose lässt sich sogar per Smartphone-App steuern. Foto: PromoBild vergrößern
Die digitale Steckdose lässt sich sogar per Smartphone-App steuern. Foto: Promo

So geht Stromsparen über das Netzwerk: eine intelligente Steckdose macht’s möglich.

Die Energiewende geht mächtig ins Geld – für Techniknerds allemal. Wer sparen will, muss investieren. Ins Stromnetz, dazu zwingt uns die Kanzlerin. Und ins eigene Netz: in die „intelligente Steckdose“ von AVM namens Fritz!Dect 200. Die kleine weiße Stecker-Dose, die zwischen Steckdose und Gerätschaften eingesteckt wird, ist eine ausgeklügelte Informations- und Steuerungszentrale. Wer sie anklemmt, kriegt erst einmal einen Schock: TV, PC und heimische Hifi-Anlage – zugegeben: allesamt überaus leistungsfähig – schlucken 300 Watt Strom. Das hat die Dose gemessen und an die Energieanzeige in unserer Fritzbox 7390 gesendet. Die Fritzbox-Software, die von jedem PC-, Tablet oder Smartphone steuerbar ist, lenkt auch die Dose.

Das Programm zur Steuerung eröffnet eine große Wahlfreiheit: Die Dose und mit ihr die eingesteckten Gerätschaften können zu wahlweise täglich oder wöchentlich festgelegten Zeiten ein- und ausgeschaltet werden. Wer den Strom lieber bei auf- oder untergehender Sonne fließen lässt, wählt den „astronomischen Kalender“. In Urlaubszeiten schalten die Reisenden eine „Zufallsschaltung“ ein und stecken die Wohnzimmerlampe ein, so dass Einbrechern ein geschäftiger Haushalt vorgetäuscht wird. Sogar über den Google-Kalender, sofern man der Datenkrake seinen Tagesablauf anvertraut, kann man die Steckdose digital steuern lassen.

Die Vernetzung selbst ist sehr einfach. Die Dose einstöpseln, an der Steckdose und an der Fritzbox den Schalter mit der Aufschrift Dect drücken, schon erscheint die Dose im Menü der Fritzbox, genauer im Reiter: „Netzwerk“, Untermenü „Smart-Home“. Das alles lässt sich auch aus Italien verändern, weil die heimische Fritzbox per Fernabfrage über jeden Internet-PC greifbar ist – und sogar über das Smartphone. Kurzum: Ein geniales Spielzeug, das sich beim Preis von 49 Euro allerdings erst nach vielen Jahren amortisiert, allein schon durch eingesparte Standby-Kosten. Ralf Schönball

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