Medien : „Doodesgrubbe“

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Dieser Jürgen Klinsmann, Respekt! Immer konsequent während seiner Kicker-Laufbahn: keine Homestorys, keine Vermarktung der Hochzeit, die Frau stets dezent versteckt; am Ende ein Leben incognito in Kalifornien zu leben. Dafür war Klinsmann stets ein cleverer Businessman, hat Uli Hoeneß bei Vertragsverhandlungen in den Kollaps getrieben, soll sogar bei Inter Mailand eine Klausel durchgesetzt haben, die ihm einen Stammplatz garantierte. So kannte man den Jürgen, der wo aus Schwaben kam und der wo durch Reisen und Arbeit (Mailand, Monaco, London) viele Sprachen kann.

Nun steht der Jürgen in Asien und ist für das ZDF ein Fachmann. Wie er das wurde? Per Stellenanzeige, er hat sich beworben.

„Öffentlich-rechtlicher TV-Sender hat die Stelle einer/eines Expertin/Experten für Ballanalyse zu besetzen.

Wir erwarten:

abgeschlossene Fußballkarriere

kooperatives Arbeiten im Duo

internationale Erfahrung

Kompetenz durch Panini-Sammelbilder

Grundkenntnisse der deutschen Sprache

mehrjähriges „Kicker“-Abonnement.

Wir bieten:

übertarifliche Bezahlung inkl. der üblichen Sozialleistungen (Flüge 1. Klasse, Unterbringung in 5-Sterne-Hotels usw.)

Arbeit mit hohem Spaßfaktor

Einsatzmöglichkeiten im Ausland.“

Das hat er in der Zeitung gelesen, der Jürgen Klinsmann, und gedacht: Da bin ich ja genau der Richtige, wo so was kann. Nun sagt er ins Mikrofon Sachen wie „Zepter aus der Hand nehmen lassen“ und „nach vorne gucken“, und mit dem hübschen Wort „Doodesgrubbe“ ist er im Handumdrehen Harald Schmidts Liebling geworden. Chapeau! Für diese Ehre mussten Peter Graf und Oliver Kahn lange schuften.Norbert Thomma

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