"Erlebnis Geschichte" : Urs Rechn präsentiert neues RBB-Historymagazin

Bei der Reform des Fernsehprogramms ist der RBB einen weiteren Schritt vorangekommen. Urs Rechn wird das Magazin "Erlebnis Geschichte" präsentieren.

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Der Schauspieler Urs Rechn präsentiert das RBB-Magazin "Erlebnis Geschichte".
Der Schauspieler Urs Rechn präsentiert das RBB-Magazin "Erlebnis Geschichte".Foto: rbb/David Paprocki

Am 5. September geht das neue Magazin „Erlebnis Geschichte“ im RBB-Fernsehen erstmals auf Sendung. Es wird vom Schauspieler Urs Rechn moderiert, der immer dienstags um 21 Uhr Geschichte und Geschichten aus der Region vorstellen wird. Dazu begibt er sich auf Abenteuertour durch Berlin und Brandenburg, wie der Sender am Freitag mitteilte. „Erlebnis Geschichte“ wird in den RBB-Studios in Cottbus und Frankfurt/Oder produziert.

Das neue Magazin ist Teil der Programmreform des RBB-Fernsehens. Im September wird zudem das neue Gesellschaftsmagazin „Abendshow“ gestartet. Bereits im Frühjahr wurde aus „Was“ die Verbrauchersendung „Super.Markt“. Zudem wurde das True-Crime-Format „Täter-Opfer-Polizei“ modernisiert und um einen zweiten Sendetag am Mittwochabend erweitert. RBB-Intendantin Patricia Schlesinger war unter anderem ins Amt gewählt, um das schwächelnde Fernsehprogramm des RBB zu reformieren. Den Fokus setzt sie dabei auf Veränderungen im Prime-Time-Programm. Unterstützt wird sie vom neuen Programmchef Jan Schulte-Kellinghaus, der ebenfalls zuvor beim NDR beschäftigt war. Der Trend weist jedenfalls nach oben, die Quote hat sich von 5,5 auf 5,8 Prozent verbessert. Der RBB hat die rote Laterne damit an den HR weitergereicht.

Bekannt aus "Polizeiruf 110", "Tatort" und "Die Kommissarin"

Rechn wurde in Halle geboren, wuchs in Cottbus auf und lebt in Berlin. Er studierte Schauspiel in Leipzig. Neben seiner Theaterkarriere ist Rechn seit 20 Jahren auch als Schauspieler in Film und Fernsehen gefragt. Er spielte in Fernsehserien wie „Polizeiruf 110“, „Tatort“ und „Die Kommissarin“.

„Erlebnis Geschichte“ ist die Nachfolgesendung für das kulturhistorische Magazin „Theodor“, das bislang am frühen Sonntagabend lief. In der neuen Sendung wird Rechn die Erinnerungen und Schicksale von Menschen aus der Region nachzeichnen. Kurt Sagatz

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