Medien : Fernsehtauglich

Michael Spreng wird Redaktionsleiter bei „Maischberger“

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Michael Sprengs letzte Aufgabe bestand darin, Bayerns Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zu einem fernsehtauglichen Kanzlerkandidaten zu machen und beim Wahlkampf zu beraten. Jetzt geht Spreng selbst zum Fernsehen, wenn auch hinter die Kameras. Der 54Jährige wird von August an Redaktionsleiter der Talkshow „Maischberger“. Zum Hintergrund: Die n-tv-Sendung wechselt zur ARD und wird vom 2. September an auf dem Sendeplatz von Alfred Bioleks „Boulevard Bio“ ausgestrahlt.

Spreng kehrt damit zu seinen journalistischen Wurzeln zurück. Der Darmstädter war von 1983 bis 1989 Chefredakteur des Kölner „Express“. 1989 wurde er Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ und blieb dies bis Herbst 2000. Spreng galt bei Springer als unbequem, den Verlag verließ er damals im Streit. Im Juli 2001 machte er sich in Hamburg als Berater selbstständig. Kurz nach Stoibers Auftritt bei „Christiansen“, in dem sich der Kanzlerkandidat andauernd verhedderte und versprach, wurde Spreng engagiert. Nach dem politischen Intermezzo sieht Spreng seine Aufgabe bei „Maischberger“ als „neue journalistische Herausforderung“. usi

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