Medien : INTERNETBETRUG

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Dass die Zahl der Betrugsfälle in der Kriminalitätsstatistik 2006 gegen den Gesamttrend zunahm, wurde bei der Vorstellung der Zahlen zu Anfang der Woche vor allem mit der vermehrten Nutzung des Internets begründet. Besonders häufig waren demnach Betrugsfälle, bei denen Waren zwar bestellt, aber nicht bezahlt, Produkte nach Vorauszahlung nicht geliefert oder minderwertige Produkte als Qualitätsware ausgewiesen wurden. Noch stärker zugenommen hat das illegale Ausspähen von Daten im Internet . Um über 26 Prozent auf knapp 3000 Fälle stieg die Zahl der Phishing-Attacken, hinter denen sich zunehmend kriminelle Organisationen verbergen. Über gefälschte E-Mails versuchen die Täter, an Konto- und Kreditkarteninformationen sowie Geheimzahlen und Transaktionsnummern zu gelangen. Der durchschnittliche Schaden liegt bei 3000 Euro. Tsp

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