Medienpreis : Goldene Henne für Ursula von der Leyen

Familienministerin Ursula von der Leyen wird morgen mit der Goldenen Henne ausgezeichnet. Der Medienpreis wird seit 1995 an Menschen verliehen, die sich um das Zusammenwachsen von Ost und West verdient gemacht haben.

Ursula von der Leyen
Familienministerin Ursula von der Leyen. -Foto: dpa

Berlin "Super Illu"-Chefredakteur Jochen Wolff begründete die Auszeichnung für von der Leyen damit, die Ministerin habe mit ihrem Engagement für ein modernes Frauen- und Mutterbild starke Akzente in der Familienpolitik gesetzt. "Besonders wegen ihres Eintretens für Krippenplätze musste sie auch innerhalb der eigenen Reihen Widerstände überwinden. Mutig trat sie dem Vorwurf entgegen, sie würde sich mit ihrem Engagement für berufstätige Mütter für ein Frauenbild nach sozialistischem Vorbild stark machen." Dadurch habe sie den Frauen in den neuen Ländern eine Stimme gegeben und sich um das Zusammenwachsen von Ost und West verdient gemacht.

Bei der Gala am Mittwoch im Friedrichstadtpalast werden außerdem Publikumslieblinge in Kategorien wie Fernsehen, Musik und Sport gekürt. Neu ist diesmal die Rubrik "Aufsteiger des Jahres", bei der vier Prominente aus Show, Sport, Musik und Film ins Rennen gehen: Schlagersängerin Helene Fischer, Moderator Maxi Arland, Biathletin Magdalena Neuner und Schauspielerin Stephanie Stumph. Im Showprogramm treten unter anderem Annett Louisan, die Band City und Hansi Hinterseer auf. Die Moderation übernimmt Andrea Kiewel. Die Veranstaltung wird live um 20:15 Uhr im MDR und RBB übertragen.

Die Goldene Henne erinnert an die 1991 gestorbene Berliner Entertainerin Helga "Henne" Hahnemann. Die Auszeichnung wird seit 1995 von der "Super Illu", dem Friedrichstadtpalast und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) verliehen. Im Vorjahr bekam Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Goldene Henne für ihre Verdienste beim Zusammenwachsen von Ost und West. (mit dpa)

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