Medien : Michael H. Spreng: Endet Springers Geduld mit dem "BamS"-Chef?

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Einer der dienstältesten Zeitungs-Chefredakteure, Michael H. Spreng, 52, stünde kurz davor, seinen Posten zu verlieren, berichtet das aktuelle "Manager Magazin". Der seit elfeinhalb Jahren amtierende Kopf der "Bild am Sonntag" ist einer der unbequemen Journalisten bei Springer. Seiner Meinung lässt er in Kommentaren gern freien Lauf, womit er bei Springer-Großaktionär Leo Kirch schon häufiger aneckte. Doch just zu diesem Zeitpunkt gestreute Meldungen, Spreng werde aus politischen Gründen gefeuert, und der Erfolg von "BamS" führten bisher dazu, dass er blieb. Zumal ein geeigneter Nachfolger nicht in Sicht war und der (nun scheidende) Zeitungsvorstand Claus Larass auch mal schlichtend eingriff. Mit dem kommenden Vorstandschef Mathias Döpfner werden die Karten neu gelegt. Kirch und Friede Springer seien sich über Sprengs Ablösung einig, weiß das "Manager Magazin" aus Kreisen des Aufsichtsrats. Spreng, seit Montag auf Kreuzfahrt, kommt erst Mitte Oktober zurück. Sprecherin Edda Fels gibt sich beharrlich: Bei Personalien beteilige sich Springer grundsätzlich nicht an Spekulationen. Wie so oft also kein Dementi, sondern einfach nur kein Kommentar.

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