Nach Schirrmacher-Tod : Nonnenmacher bleibt länger Herausgeber der „FAZ“

Nach dem Tod von Frank Schirrmacher schiebt „FAZ“-Mitherausgeber Günther Nonnenmacher seine Pension auf.

Frank Schirrmacher
Frank SchirrmacherFoto: dpa

Nach dem überraschenden Tod von „FAZ“-Mitherausgeber Frank Schirrmacher verschiebt Günther Nonnenmacher seinen Abschied aus dem Herausgeber-Gremium der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der 65-Jährige werde später als geplant in den Ruhestand eintreten, teilte ein „FAZ“-Sprecher am Montag in Frankfurt mit. Für eine Übergangszeit übernehme Nonnenmacher die Zuständigkeit für das Feuilleton der Zeitung.

Nonnenmacher trat 1982 in die politische Redaktion der "FAZ" ein, 1986 wurde er verantwortlich für Außenpolitik. Seit Anfang 1994 ist er Herausgeber und wollte eigentlich Ende Juni in den Ruhestand gehen. Einen Ersatz sollte es nicht geben. Auf Bitten des Herausgebergremiums habe er diesen Schritt für eine Übergangszeit verschoben, hieß es. Schirrmacher war am Donnerstag im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Die anderen Herausgeber der FAZ sind Werner D'Inka, Berthold Kohler und Holger Steltzner. dpa/Tsp

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