Preis in Sicht : Zwei Berliner Morningshows nominiert

39 Finalisten treten beim Deutschen Radiopreis an, darunter die Morgensendungen von Spreeradio und Energy.

Foto: Promo
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Gleich zwei Berliner Sender sind für den Deutschen Radiopreis nominiert: Jochen Trus von 105’5 Spreeradio tritt mit seiner Show „Jochen Trus am Morgen“ in der Kategorie „Beste Morningshow“ gegen die „Energy Berlin Toastshow mit Ingmar und Boussa“ von Radio Energy an. Auch „SWR 3 Die Morningshow“ ist für diese Kategorie ausgewählt worden.

Erst im vergangenen Jahr hatte Trus den Radiopreis in der Kategorie „Beste Moderation“ gewonnen. Ob es erneut klappt, wird bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises am 8. September in Hamburg bekannt gegeben. Insgesamt 265 Beiträge sind von 135 öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern eingereicht worden, der 2010 zum ersten Mal vergeben wurde. Die Jury des Grimme-Institut hat am Mittwoch die 30 Finalisten für die zehn Kategorien nominiert. Vergeben werden Ehrungen neben der besten Morgensendung auch für Moderation, Reportagen, Interviews, Nachrichtenformat und Comedy.

Jury-Präsident Torsten Körner sagte am Mittwoch, dass die Jury „radiophone Schätze“ gefunden habe, „die den Alltag der Hörer bereichern.“ Auch Jochen Knuth, Programmdirektor Hörfunk beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) zeigte sich zufrieden mit den Bewerbungen. In diesem Jahr sei die „Qualität gewachsen“ und „die Quantität ein bisschen zurückgegangen“, sagte Knuth. 2010 waren knapp 330 Beiträge eingereicht worden. Der NDR hatte die Idee für den Preis entwickelt, um „ein Ereignis zu schaffen, das Radioleistung in hohem Maße befördert und belobigt“, sagte Knuth. Radio werde „gern unterschätzt“, dabei würden täglich rund 60 Millionen Deutsche das Radio einschalten und im Schnitt drei Stunden lang hören.

Bei der Gala am 8. September werden Laudatoren wie Giovanni di Lorenzo und Désirée Nosbusch die Gewinner ehren, das schwedische Pop-Duo Roxette wird live auftreten. sop/dpa

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