RBB : Friedrich Moll verlässt "Abendschau"

Der Moderator von Berlins wichtigster TV-Nachrichtensendung "Abendschau" im RBB wird seinen Posten an seinen jüngeren Kollegen Sascha Hingst abgeben. Er übernimmt ab September.

Sascha Hingst
Sascha Hingst: Das neue Gesicht der "Abendschau" -Foto: dpa

Friedrich Moll, Moderator von Berlins wichtigster TV-Nachrichtensendung „Abendschau“, wird seinen Moderatorenposten im RBB-Fernsehen am 10. September in jüngere Hände geben. Der 58-jährige Moll hat die „Abendschau“ 17 Jahre moderiert. Sein Nachfolger heißt Sascha Hingst, ist 35 Jahre alt und wird künftig ab 19 Uhr 30 im Wechsel mit Cathrin Böhme durch die Ereignisse des Tages in der Hauptstadt führen. Verändert wird auch das Design der Sendung mit einem „frischeren und moderneren Studio“, das „besser zum Lebensgefühl der Metropole Berlin passt“, wie der Sender am Dienstag mitteilte. Zugleich wird auf die 16:9-Ausstrahlung umgeschaltet. Wie alle dritten Programme der ARD hat auch der RBB das Problem, dass seine Zuschauer immer älter werden. Das Durchschnittsalter der RBB-Zuschauer liegt inzwischen bei 61 Jahren.

RBB-Fernsehdirektor Gabriel Heim sieht in der Entscheidung für Hingst einen wichtigen Schritt in die neue Abendschau-Generation und würdigte zugleich die Leistung von Friedrich Moll. „Mit seiner unaufgeregten Art und seiner Kompetenz hat er die ,Abendschau‘ als tägliche Informationssendung unverzichtbar gemacht. Dafür danken wir ihm.“ Für Sascha Hingst spricht nach den Worten von RBB-Chefredakteurin Claudia Nothelle, dass er als „Journalist und Moderator über ein hohes Maß an Erfahrung verfügt und gleichzeitig ein jüngeres Publikum ansprechen kann“. Der gebürtige Berliner hat bereits beim MDR, dem SWR und bei Arte gearbeitet und moderiert seit 2001 für den HR die „Hessenschau“. sag

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