Medien : Sinkende Quoten bei der „Sportschau“

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Die gerade abgepfiffene Bundesliga-Saison war durchschnittlich, höchstens. Da ist es schon erstaunlich, auf welchem Niveau sich die ARD-„Sportschau“ halten konnte. Durchschnittlich 5,66 Millionen Zuschauer schalteten ein, nachdem es zuvor 5,85 Millionen (Saison 2004/05) und sechs Millionen (2003/04) waren. „Sportschau“-Chef Steffen Simon zeigte sich mit der Resonanz zufrieden und erklärte den Rückgang mit dem „nicht immer spannenden Saisonverlauf“ und mit der „Konkurrenz durch andere Sportprogramme, wie zum Beispiel die Olympischen Spiele“.

Auch in den kommenden drei Spielzeiten wird die ARD die wichtigste Bundesliga-Sendung im Free-TV zeigen. Im Pay-TV-Bereich dagegen gibt es Fragezeichen. Zwar hat Arena die Live-Rechte erworben und wird die Liga über Satellit zeigen. Fans mit Kabelanschluss können Arena nach derzeitigem Stand allerdings nur in Nordrhein-Westfalen und Hessen empfangen. Verträge mit Marktführer Kabel Deutschland (unter anderem in Berlin/Brandenburg) und Kabel Baden-Württemberg fehlen immer noch.

Premiere musste sich als exklusiver Pay-TV-Anbieter in Sachen Bundesliga verabschieden – und hofft auf eine Kooperation mit der Telekom. Das Unternehmen will offenbar seine Internet-Rechte auch über andere Wege als nur online nutzen, etwa über Satellit und mit Hilfe von Premiere. Darüber gibt es anhaltenden Streit mit der Deutschen Fußball Liga.jbh

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