Medien : Springer Verlag: Eine Frage des Standorts

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Künftig will der Axel Springer Verlag auch in Berlin Zeitschriften ansiedeln. Das bestätigten Zeitschriftenvorstand Andreas Wiele und der designierte Vorstandschef Mathias Döpfner am Dienstag bei einer Betriebsversammlung vor rund 1500 Mitarbeitern im Hamburger Kongresszentrum CCH. Vorstandschef Gus Fischer war nicht anwesend.

Einberufen wurde die Versammlung aufgrund der Nervosität und Angst der Mitarbeiter und der Stadt, die befürchteten, neben "Welt am Sonntag" und "Bild.de" könnten weitere Redaktionen nach Berlin umsiedeln. Döpfner betonte, dass "Bild" und "Bild am Sonntag" sowie bestehende Zeitschriften definitiv in der Hansestadt bleiben und der Standort Hamburg nicht geschwächt würde. Der Standort Berlin, an dem Springer seinen Hauptsitz hat, werde jedoch an Bedeutung gewinnen. Neue Projekte und neue Titel würden nicht automatisch, aber vorzugsweise in Berlin angesiedelt.

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