Springer-Verlag : "Internationalisieren und digitalisieren"

Die Axel Springer AG will weiter im Ausland und im Internet wachsen. Neu gegründete Titel sollen weiter in die Gewinnzone geführt und die Stärken der Printmarken im Internet ausgebaut werden, sagte Springer-Chef Mathias Döpfner auf der Hauptversammlung in Berlin.

Berlin - «Mit neuen Geschäftsmodellen will Springer in der digitalen Welt unter anderem bei E-Commerce und Spielen Geld verdienen. Zu den Prioritäten für 2006 gehörten Neugründungen, vornehmlich im Ausland, Akquisitionen aus Prestigegründen werde es aber nicht geben, sagte Döpfner. Springer brauche keinen Ersatz für die gescheiterte Übernahme des TV-Konzerns ProSiebenSat.1.

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen eine Dividende 1,70 Euro vor. Dies seien 50 Cent oder 42 Prozent mehr als die konstante Dividende der Vorjahre. Im vergangenen Jahr hatte Springer das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) mit 338 Millionen Euro um 39 Prozent gegenüber 2004 steigern können. Der Jahresüberschuss stieg um 56 Prozent auf einen Rekordhoch von 231 Millionen Euro. (tso/dpa)

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