Tommi 2013 : Kindersoftware ausgezeichnet

Die Gewinner des Kindersoftwarepreises Tommi 2013 stehen fest: Den ersten Platz in der Kategorie Konsole belegt „Lego City Undercover“, das erste „Open-World-Spiel“ der Legoserie.

Das Spiel Lego City Undercover.
Das Spiel Lego City Undercover.Screenshot: Tsp

Ballerspiele haben hier keine Chance. Beim deutschen Kindersoftwarepreis „Tommi“ sollen nur die Spiele ausgezeichnet werden, die qualitativ hochwertig und für Kinder geeignet sind. Vergeben wird der Preis vom Family Media Verlag und dem Büro für Kindermedien Feibel.de in Berlin. Rund 4500 Kinder haben zusammen mit einer Fachjury über die Gewinner 2013 abgestimmt, die am Freitag im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurden.

Den ersten Platz in der Kategorie Konsole belegt „Lego City Undercover“, das erste „Open-World-Spiel“ der Legoserie. Die Spieler schlüpfen hier in die Rolle eines Polizisten, der Verbrecher verfolgt. Vor allem der „gepfefferte Witz“ habe die Jury überzeugt, heißt es in der Begründung. „Kein Spiel bietet uns so viel Freiheit“, lobten die Kinder, die bei der Abstimmung auch deshalb einbezogen werden, um ihre Medienkompetenz zu fördern und ihren kritischen Blick auf Spiele zu schulen.

Sieger in der Kategorie PC ist „Giana Sisters: Twisted Dreams“, bei der sich zwei Schwestern ergänzen müssen, um Erfolg zu haben. Die Jury lobte die „Details und die Atmosphäre“ des Spiels, die Kinder schwärmten von einer „coolen Geschichte“ und eine „Hammergrafik“. Bei den Apps setzte sich „Take It Easy“ durch, die „hervorragend gemachte Adaption eines bekannten Brettspiels“, das alleine auf dem Smartphone und auch in der Gruppe auf dem Tablet-PC genutzt werden kann. Taktik und räumliches Denken werde gefördert, so die Jury. Der Sonderpreis in der Kategorie Kindergarten und Vorschule wurde an das Spiel „Fiete“ vergeben, bei dem ein Kapitän mit den Spielern auf Entdeckungsreise geht. „Die kurzweiligen Knobelaufgaben schulen die Hand-Augen-Koordination und bringen Kindern den Umgang mit einem Tablet-PC näher“, betonte die Jury. Und das Schöne: Eltern hätten dabei auch ihren Spaß. Tsp

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