Traditionalist : Schmidt will Schmidt treubleiben

06.07.2012 00:00 Uhr
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Der Entertainer kann Castingshows nichts abgewinnen. Seine eigene Late-Night-Show will er beim Pay-TV-Sender unverändert fortführen.

Harald Schmidt, 54, hat anders als Thomas Gottschalk keine Lust auf Castingshows. „Für meinen Freund Thommy ist das eine fantastische Entscheidung“, sagte der TV-Entertainer der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Während Gottschalk demnächst bei der RTL-Sendung „Supertalent“ in der Jury sitzt, ist Schmidts Late- Night-Show von September an beim Bezahlsender Sky zu sehen.

„Castingshows sind nicht mein Genre“, erklärte Schmidt. Zwar sitze er grundsätzlich gern neben Dieter Bohlen. „Aber das Format, bei dem jetzt Thommy sein Assistent wird, ist so fantastisch, das würde ich nicht anrühren. Da ist für mich kein Platz.“ Er wolle trotz der zuletzt schwachen Quote bei Sat1 nichts anderes machen als Late Night, „weil es fantastisch ist und es nichts Besseres gibt“, sagte Schmidt.

An seiner Show werde sich bei Sky nichts ändern – außer die aktuellen Themen bei der Stand-up-Comedy zu Beginn. Das Bühnenbild und das Studio werden dasselbe sein. „Die Zuschauer, die sich die Show im Studio angucken, können auf denselben Parkplatz fahren.“ Es gebe keinen Grund, das Konzept zu erneuern. „Es bleibt alles, wie es seit 17 Jahren ist.“ dpa/Tsp

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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