TROCKENE ALTERNATIVE : Wind im Gehäuse

Muss Wasserkühlung wirklich sein? „c’t“-Experte Christof Windeck sagt: „Nein, marktübliche Lüfter haben sich enorm verbessert, und neue Prozessoren erzeugen oft weniger Wärme als ältere Modelle.“ Ein Rechner für den Hausgebrauch erreiche deshalb auch durch eine Kombination aus Kühlern und Lüftern Normaltemperatur. Wer einen schwiegermuttertauglichen flüsterleisen Rechner fürs Wohnzimmer zusammenstellen will, sollte aber einen ordentlich Zug im Gehäuse erzeugen und bei der Wahl der Lüfter auf Qualität achten.

Der deutsche Hersteller „ebm-papst“ setzt seit Jahren den Standard für die kleinen „Propeller“, die auf großen Kühllamellen aus Kupfer oder Aluminium sitzen, viel Wind machen und dabei recht leise bleiben. Zu hören ist der PC aber vor allem dann, wenn der Propeller hohe Drehzahlen erreicht. Da dieser auf dem Kühler des Zentralprozessors sitzt und automatisch gesteuert wird, dreht er hoch, wenn es zu warm wird. Das ist an Sommertagen so und wenn dem PC viel Leistung abverlangt wird.



Abhilfe bringt der Einsatz zusätzlicher Gehäuselüfter.
Diese können an den Öffnungen angebracht werden, die fast jedes Gehäuse bietet. Gute Erfolge erzielten wir durch den Einsatz von Lüfter und Kühler der österreichischen Firma „Noctua“: den Kühler NH-U9B für den Prozessor, zwei 80-Zentimeter-Lüfter (NFR8) am Heck des Gehäuses, dasselbe Modell an der Front und einen etwas größeren an der Seite (NF-B9). Wie ein Kamin sog das System kalte Luft in das Gehäuse hinein und drückte die Wärme hinten heraus – eine Alternative für die Wasserscheuen. ball

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