START-UP des Tages : Dörrwerk

Wie kann man Lebensmittelverschwendung bekämpfen? Diese Frage stellte sich das Berliner Start-up Dörrwerk und produziert nun Fruchtpapier aus aussortiertem Obst.

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Das Dörrwerk-Team: Jonas Bieber, Philipp Prechtner, Produktionsleiterin Karolina Brychcy und Zubin Farahani (v. l.).
Das Dörrwerk-Team: Jonas Bieber, Philipp Prechtner, Produktionsleiterin Karolina Brychcy und Zubin Farahani (v. l.).Foto: Promo

Das Berliner Start-up Dörrwerk hat der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt und verkauft über den Onlineshop Fruchtpapier und Gemüsechips aus Agrarprodukten, die aufgrund von Verformungen und Makeln nicht mehr beim Verbraucher landen würden. „Die Äpfel beziehen wir von deutschen Landwirten, deren Früchte durch Hagelschäden oder das Herabfallen vom Baum nicht mehr perfekt aussehen“, erklärt Zubin Farahani (rechts), der Dörrwerk gemeinsam mit Jonas Bieber (links), Philipp Prechtner (Mitte) und Produktionsleiterin Karolina Brychcy führt. „Mangos und Ananas kaufen wir direkt vom Großhändler oder vom Importeur.“ Produziert wird das Fruchtpapier, das drei Euro pro 40-Gramm-Packung kostet, mithilfe von großen Dörröfen im Marienpark in Mariendorf. „2016 konnten wir mehr als 50 000 Kilogramm Obst retten, 2017 wollen wir das verdoppeln“, sagt Faharani. Über die Crowdfunding-Plattform Startnext versucht „Dörrwerk“ nun auch das nötige Geld für den Weg in die Supermärkte zu sammeln.

Chefs: Zubin Farahani, Jonas Bieber, Philipp Prechtner

Branche: Onlinehandel

Mitarbeiter: 5

Gründungsjahr: 2014

Internet: www.doerrwerk.de

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