START-UP des Tages : Ginza

Das Start-up Ginza verkauft Premiumschnäpse aus Japan. Das Sortiment ist deutschlandweit einzigartig.

Sebastian Gluschak
Die Gründer von Ginza vertreiben ihre Produkte auch auf Märkten.
Die Gründer von Ginza vertreiben ihre Produkte auch auf Märkten.Foto: promo

Was, wenn einem der Durst mal nach hochprozentigen Schnaps-Spezialitäten aus Japan steht? Dann sollte man einmal bei Ginza vorbeischauen. Denn dort gibt es ein deutschlandweit einzigartiges Sortiment an japanischen Premiumschnäpsen. „Wir fahren ein bis zwei Mal im Jahr nach Tokio, wo wir neue Trends spotten. Das kann manchmal eine abenteuerliche Angelegenheit sein – oft wandern wir tagelang durch die Straßen, um dann im Untergrund von Tokios Szenevierteln neue Marken aufzutun“, erklärt Mitgründerin Ilka Fryder. Zunächst wird dann eine Testmenge von knapp 30 Flaschen nach Berlin transportiert, bevor die richtige Bestellung erfolgt. Die Idee zu Ginza kam Ehemann Kai: Er verband seine Vorliebe für gute Cocktails mit seiner Japanfaszination – „ein regelrechter Hype um japanischen Lifestyle kommt uns jetzt dabei zugute“, sagt Fryder. Das Ehepaar verkauft die flüssigen Raritäten auf Berliner und Hamburger Wochenendmärkten, aber auch über ihren Online-Shop. Unter den Edeltropfen befinden sich Rum, Whiskey und Gin, aber auch Umeshu, ein süßlicher Pflaumenlikör. „Vor allem Frauen lieben diese japanische Spezialität“, schwärmt Fryder. Neben Produktqualität achtet Ginza bei der Auswahl auf ein ansprechendes Flaschendesign – Preise zwischen 30 und 70 Euro müssen die Kunden zahlen.

Das Start-up im Steckbrief:

Chefs:  Kai Fryder (42), Ilka Fryder (37)

Branche: Handel

Gründungsjahr: 2014

Firmensitz: Melchiorstraße 26, Berlin-Mitte

Internet: www.ginza-berlin.com

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