START-UP des Tages : Lesara

Das Start-up Lesara spürt Modetrends auf und gibt sie an Produzenten und Verbraucher weiter.

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Der Gründer von Lesara
Der Gründer von LesaraFoto: promo

Fast-Fashion-Trends erkennen, an die Produzenten weiterleiten und die nachgefragte Ware dann günstig über den Onlineshop an die breite Masse verkaufen: Das ist das Konzept des Berliner Onlinehandels „Lesara“. Inhaber Roman Kirsch ist kein Neuling im Start-up-Bereich, vor einigen Jahren gründete er bereits den Onlinemöbelhandel „Casacanda“. „Für Lesara haben wir uns angeschaut, was in den vergangenen Jahren die größte Innovation im Offlinehandel war“, erklärt der 27-Jährige. „Das waren ganz klar die Themen Fast Fashion und Fast Retailing.  Modeunternehmen wie H&M oder New Yorker waren sehr erfolgreich damit, Trends offline zu erkennen und dann in die Geschäfte zu bringen. Dabei waren sie schneller als teure Marken.“ Das Berliner Start-up habe dieses Geschäftsmodell mit einem ambitionierten, internationalen Team auf den Onlinehandel angewendet und ist damit sehr erfolgreich. Vor Kurzem wurde das Unternehmen zum am schnellsten wachsenden Start-up Europas gekürt. Angeboten werden überwiegend Kleidung, aber auch Haushaltswaren und  Technikprodukte. Dabei kann das Unternehmen wohl günstigere Preise anbieten als die Konkurrenz. „Das liegt daran, dass wir nicht mit Designern zusammenarbeiten, sondern die Trends online recherchieren und dann den Auftrag direkt an unsere Produzenten weiterleiten“, erklärt Kirsch. Diese sitzen überwiegend im asiatischen Raum. Nachbestellt wird nur, was auch nachgefragt wird. „Wir haben deshalb weniger Flops und müssen diese auch nicht finanzieren“, sagt der gebürtige Hamburger. „Dem Kunden können wir vor allem einen besseren Preis anbieten, weil wir effizienter arbeiten.“

Lesara im Steckbrief

Chef: Roman Kirsch (27)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 150

Gründungsjahr: 2013

Internet: www.lesara.de

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