START-UP des Tages : Stilnest

Das Kreuzberger Start-up Stilnest produziert Designerschmuck aus dem 3D-Drucker.

Sabine Hölper
Stilnest-Gründer Leitloff
Stilnest-Gründer LeitloffFoto: promo

Schmuck wird von Goldschmieden hergestellt. Oder er kommt aus dem 3D-Drucker. Der Protagonist auf diesem Gebiet ist Stilnest. Das Start-up ist nach eigenen Angaben das „erste Verlagshaus für 3D gedruckten Designerschmuck“:  Die Berliner entwerfen die Ringe, Ketten oder Armbänder nicht selbst. Sie produzieren und vertreiben die Geschmeide von 100 internationalen Designern, etwa von Marina Hoermanseder oder der Video-Bloggerin Nilam Farooq. Insgesamt 400 Produkte hat Stilnest im Portfolio. Am besten verkauft sich aktuell die Kollektion „Zodiac“ der Engländerin Anna Saccone. Eine ihrer Sternzeichen-Ketten kostet 84 Euro. Die günstigsten Stücke im Portfolio sind für 45 Euro zu haben. Der niedrige Preis sei ein Resultat der so genannten „On-Demand-Produktion“, sagt Leitloff. Das senke die Lagerkosten. Dafür muss der Kunde zwei Wochen auf sein Wunschprodukt warten. Das scheint aber kein Hindernis zu sein. Mehr als 10000 Kunden konnte Stilnest bereits gewinnen. Darunter sind nicht mehr nur Privatleute, sondern seit diesem Sommer auch Firmen. Das Strartup übernimmt die Produktentwicklung und -visualisierung und selbstverständlich den Druck – egal, ob es sich dabei um ein Einzelteil oder eine Stückzahl von mehr als 100000 handelt.

Das Unternehmen im Steckbrief:

Chef: Julian Leitloff (27)

Branche: Herstellung/Handel

Mitarbeiter: 26

Gründungsjahr: 2013

Firmensitz: Reichenberger Straße 124, Kreuzberg
Internet: www.stilnest.de

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