Das 75-km-Rezept des Tages : Zanderfilet in Räucheraalvinaigrette

So bunt schmeckt die Region - mit Zutaten, nicht weiter als 75 km von Berlin entfernt, zu kochen - das ist das Motto der Wertewochen Lebensmittel. Diese Aktion hat sich der Senat ausgedacht, um die Verbraucher für Gerichte zu begeistern, deren Zutaten keine weite Reise hinter sich haben. Das heutige Rezept hat der Schauspieler Jörn Schlönvoigt für Sie ausgesucht.

Schauspieler Jörn Schlönvoigt
Schauspieler Jörn SchlönvoigtFoto: Patrick Ludolph

 Zutaten (für 4 Personen):

·         4 Portionen Zanderfilet (à 160 g)

·         250 g grüne Gurken, zum Beispiel aus dem Spreewald

·         120 g Räucheraalfilet (in Stückchen)

·         ½ Zwiebel, fein gewürfelt

·         15 g Zucker

·         Saft einer ganzen Zitrone

·         3 EL Essig (5 prozentig)

·         ½TL Senfkörner

·         1-2 EL Rapsöl

·         1 Lorbeerblatt

·         Butter

·         Salz

·         frisch gemahlener Pfeffer

·         Thymian

  

Zubereitung:

Zu Beginn säubere ich den Zander, filetiere ihn und schneide die Gräten heraus. Dann wird der Fisch mit Zitronensaft leicht angesäuert. Nicht vergessen, ihn mit etwas Salz und Pfeffer zu würzen.

 Das Öl in eine Pfanne geben und den Zander in Rapsöl auf der Haut braten, bis er zu dreiviertel durch ist. Einmal wenden und das Ganze mit einer Butterflocke und Thymian nachbraten. Das fertige Zanderfilet serviere ich leicht glasig.

 Die Gurken werden geschält, entkernt und gewürfelt. Dann vermenge ich sie mit Zwiebeln, Senfkörnern, Lorbeerblatt, Zucker, Pfeffer, Essig und etwas Salz. Die Senfgurken sollten genügend Zeit zum Ziehen haben (am besten über Nacht).

 Im Anschluss werden die Senfgurken langsam mit etwas Fond und Butter in der Pfanne erwärmt. Das Räucheraalfilet zu den Gurken geben und das Ganze lauwarm durchziehen lassen. Den Fisch mit einem Schuss Fond servieren. Wer mag, kann das Gericht auch mit Dillblüten verzieren.

 Ein klassisches Kartoffelpüree schmeckt dazu am besten. Wer mag, kann kurz vor dem Servieren das Püree mit Meerrettich vermengen.

Guten Appetit!

 Ihr Jörn Schlönvoigt

 

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