Berlin : 13. Februar 1979

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Vor 25 Jahren berichteten wir über Erich Honeckers Abgesang auf WestBerlin

BERLINER CHRONIK

Der DDR-Staats- und Parteichef Honecker hat West-Berlin als im Vergleich zu Ost-Berlin „heruntergewirtschaftete Stadt“ bezeichnet. Die „DDR-Hauptstadt“ unterscheide sich schon dadurch von West-Berlin, daß hier die Zahl der Einwohner um 40000 gewachsen sei. Auf einer SED-Bezirksdelegiertenkonferenz sagte Honecker, West-Berlin habe sich zu einer Stadt entwickelt, in der es trotz „schönfärberischer Fernsehreklame“ über 40000 Arbeitslose gebe, in der die „Zahl der Armen nicht kleiner wurde als zur Zeit Zilles und in der jährlich über 100 Jugendliche durch Drogen sterben.“ Dagegen werde Ost-Berlin immer mehr zum Symbol für den Siegeszug des Sozialismus.

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