Berlin : 2,2 Millionen Besucher zwischen den Buden

Fast jeder Berliner war auf einem der großen Weihnachtsmärkte in der Innenstadt - zumindest statistisch gesehen. Rund 2,2 Millionen Menschen haben in den vergangenen vier Wochen den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Charlottenburg besucht. Das sei knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr, teilten die Veranstalter mit. Ebenfalls ein Millionenpublikum vergnügte sich auf dem Markt am Alexanderplatz, der gestern zu Ende ging. Allein an den Wochenendtagen kamen jeweils 200 000 Besucher.

Die Händler am Breitscheidplatz verzeichneten indes ein Umsatzplus zwischen fünf und zehn Prozent. Wie in den vergangenen Jahren waren die kunsthandwerklichen und kulinarischen Angebote wieder sehr gut angenommen worden. Starken Zulauf gab es in der Krippenausstellung im alten Turm sowie in der Kinderbastelstube in der Kapelle der Gedächtniskirche. Die Bastelstube wurde von rund 600 Kindern und etwa 1000 Erwachsenen aufgesucht."

Ein "voller Erfolg" war auch der von der Arbeitsgemeinschaft City und dem Schaustellerverband Berlin initiierte Gedichtewettbewerb mit gleichzeitiger Spendenaktion zu Gunsten obdachloser Kinder und Jugendlicher. Insgesamt wurden 1086 Gedichte eingesandt. An Spenden kamen 11 600 Mark zusammen.

Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche lädt noch bis zum 26. Dezember zu einem Besuch ein. An Heiligabend ist er von 11 bis 14 Uhr, am 1. Feiertag von 11 bis 22 Uhr und am 2. Feiertag von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Große Resonanz fand auch am Alex das soziale Engagement der Schausteller. Dabei wurden Weihnachtsfeiern für Heimkinder und Senioren sowie ein kostenfreier Kindertag für 6000 geladene Kinder aus Heimen und Behinderten-Einrichtungen veranstaltet. Familien konnten jeweils mittwochs zu verbilligten Preisen mit den Karussells fahren. Insgesamt wurden 92 000 Liter Glühwein und 18 Tonnen Mandeln verbraucht.

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