Berlin : 20. Januar 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Die neue Orgel der St.Hedwigs-Kathedrale in Ost-Berlin, die in fast vierjähriger Arbeit von einer Bonner Firma eingebaut worden ist, wird am 29. Januar mit einem Pontifikalamt eingeweiht. Am Abend des gleichen Tages findet in der Kathedrale eine kirchenmusikalische Andacht unter Mitwirkung des vor einiger Zeit ins Leben gerufenen „Domchores von St. Hedwig“ statt. Die neue Orgel ist auf vier großen Stahlträgern in der Höhe der Mittelempore über dem Eingang in die Mauer eingelassen worden. Sie hat insgesamt 4630 Pfeifen und 67 Register. Die künstlerische Beratung für den Einbau lag in den Händen von Prof. Rudolf Heinemann, Dozent an der Hochschule der Künste in West-Berlin. Der Neubau der im zweiten Weltkrieg mit Teilen der Kathedrale völlig zerstörten Orgel war möglich geworden, nachdem sich die Ost-Berliner Behörden mit der Auftragsvergabe an eine westdeutsche Firma einverstanden erklärt hatten. Notwendige Reparaturarbeiten an der Kuppel der Kathedrale verzögerten die Fertigstellung der Orgel um etwa anderthalb Jahre.

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