Berlin : 2004 verbessert sich die Lage auf der A 24

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Die A 24 Berlin-Hamburg zählt innerhalb des brandenburgischen Netzes zu den Strecken mit den höchsten Unfallzahlen. Im vergangenen Jahr kamen hier elf Menschen ums Leben. Nur auf der A 2 Berlin-Magdeburg verloren mehr Menschen (13) ihr Leben. Im Jahr 2001 registrierte die Brandenburger Polizei 57 Tote bei Unfällen auf Autobahnen. Das waren drei mehr als ein Jahr zuvor. Als Hauptunfallursachen gelten Unaufmerksamkeit, Übermüdung und Fehler beim Überholen.

Die in jeder Richtung nur mit zwei Fahr- und einem Standstreifen ausgestattete Strecke gilt beim Brandenburgischen Autobahnamt schon seit Jahren als überlastet. Da sie längst ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat, kommt es hier regelmäßig auch ohne Unfälle zu langen Staus. Schwerpunkte sind in beiden Richtungen der Freitag und der Sonntag. Dann kommt es zwischen den Dreiecken Havelland und Wittstock zu stockendem Verkehr. Selbst kleine Karambolagen führen wegen der fehlenden dritten Fahrspur zu großen Behinderungen. Erst nach 2004 wird sich die Situation auf der A 24 verbessern. Dann beginnen Ausbau-Arbeiten vom Dreieck Schwanebeck auf dem nördlichen Berliner Ring bis zur Ausfahrt Neuruppin in Richtung Hamburg. Das Vorhaben liegt als deutsches Pilotprojekt in privater Hand. Der Betreiber übernimmt dabei auch die Finanzierung, wobei 50 Prozent der Kosten als Zuschuss vom Bund kommen. Der Rest wird aus Einnahmen der Lkw-Maut refinanziert, die an den privaten Betreiber weitergeleitet werden. ste

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