Berlin : 24. August 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Als einen „Notarztwagen zu Wasser" bezeichnete der Pressesprecher des Deutschen Roten Kreuzes das neue Motorrettungsboot, das von der DRK-Wasserwacht der Unterhavel in Betrieb genommen wird. Das Boot ist mit modernsten medizinischen Geräten ausgestattet. Ein Arzt an Bord ist in der Lage, Wiederbelebungen, Notoperationen und Notamputationen vorzunehmen und bei Geburten zu helfen. Die Zahl der Unfälle auf den Havelgewässern hat in den vergangenen Jahren ständig zugenommen. Verstopfte Uferstraßen an den Wochenenden erschwerten oft die Zufahrt für die Unfallwagen der Feuerwehr. Deshalb wurde das Unfallrettungsboot konstruiert. Die Art der Verletzungen reiche vom blauen Auge bis zum Herzinfarkt, erklärte der Pressesprecher des DRK. Am häufigsten seien zum Teil schwere Schnittverletzungen zu verzeichnen. „An kaputten Bierflaschen, die bei Strandfeten achtlos ins Wasser geworfen werden, schneiden sich manche Leute den halben Fuß ab", stellte der Pressesprecher fest.

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