Berlin : 3. November 1978

-

Vor 25 Jahren klagten Politiker über die schlechte Integration von Ausländern.

BERLINER CHRONIK

Die bisherigen Maßnahmen, Ausländer zu integrieren, haben „nicht ausgereicht“. Das räumte der Chef der Senatskanzlei, Gerhard Heimann, bei der Aussprache über den Ausländerbericht des Senats im Ausschuß für Planung und Stadtentwicklung ein. Der Senat werde seine Integrationsmaßnahmen deshalb in den nächsten Jahren verstärken. Die Einbeziehung der Ausländer in ihre Berliner Umwelt sollte aber nicht zur Folge haben, daß sie ihre nationale und kulturelle Identität aufzugeben hätten. Auf aktuelle Ereignisse eingehend, meinte er, es müsse dafür gesorgt werden, daß „ausländische Bürger politische Auseinandersetzungen ihrer Heimatländer nicht auf deutschem Boden austragen“. Von dem Ausländerbericht zeigte sich die CDU „tief enttäuscht“.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben