Berlin : 6. Dezember

Vor 25 Jahren berichteten wir über den Machtkampf um den „Berlin-Pavillon“

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Der Berlin-Pavillon nahe dem S-Bahnhof Tiergarten war 1957 als provisorischer Ausstellungsraum für die „Interbau“ gebaut worden. Seither diente er für Ausstellungen der Senats-Bauverwaltung. Aufsehen erregten in den letzten Jahren die künstlerischen Anklagen gegen den Umweltfrevel, die der Berliner Galerist und „Baumpate“ Ben Wargin dort eingerichtet hatte.

Im Pavillon gab es allerdings auch eine Kneipe. Und der Gastwirt war stinksauer auf den „Baumpaten“. Denn dieser bepflanzte mit Erlaubnis des Gartenbauamts Tiergarten die Grünfläche vor dem Pavillon und düngte den Boden mit Elefantenmist aus dem Zoo. Der Kneipier rächte sich und verwüstete die Bepflanzung. Zwischen dem Gastronom und dem Künstler flogen regelrecht die Fetzen und die Bauverwaltung spricht sogar von einem „Machtkampf um den Berlin-Pavillon“.

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