Berlin : 8. Juli 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über einen Eichenhain im Blumentopf

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Nicht alle Berliner, die sich auf der Grünen Woche von den Förstern eine Eichel haben schenken lassen, wollten daraus einen Baum für den Grunewald heranziehen. Ein Dutzend HobbyGärtner etwa folgte dem Aufruf der Förster und wanderte zum Teufelsberg. Manche hatten auch zwei oder drei winzige Pflanzen in der Tasche, die sie nun dem Wald zurückbringen wollten. Meist wuchsen die Eichen-Sämlinge in Blumentöpfen. Sie hatten auf Balkonen oder Fensterbrettern gestanden und eine Höhe bis zu 30 Zentimetern erreicht. Zehn Zentimeter lange, kräftige Wurzeln versprechen, wenn sie von Erdballen umgeben sind, nach Einschätzung der Forstbeamten, gut zu überstehen. Der kleine Eichenhain am Teufelsberg, der seinen Ursprung auf Balkonen und Fensterbrettern hat, wird nun zunächst mit einem Zaun geschützt.

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