Berlin : 9. Oktober 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Der Tronc der Berliner Spielbank, der Topf also, in dem sich die Gelder „für die Angestellten“ sammeln, wird vom 1. Januar an angezapft. Der Tronc-Anteil in Höhe von fünf Prozent dieses gesamten „Trinkgeld“-Aufkommens ist für 1978 bereits mit 600 000 Mark veranschlagt und auf der Einnahmeseite im Haushalt berücksichtigt. Das heißt, daß der Senat mit einem Tronc-Aufkommen von zwölf Millionen Mark im nächsten Jahr rechnet. Trotz dieser günstigen Entwicklung sei nicht daran gedacht, den Tronc-Anteil des Staates höher als fünf Prozent anzusetzen. „Ein höherer Anteil würde sich zuungunsten der Löhne und Gehälter des Spielbankpersonals auswirken und möglicherweise dazu führen, daß qualifiziertes Personal aus Berlin abwandert.“ Aus dem bisher unversteuerten Tronc werden die Beschäftigten (1976: 164) des Etablissements im Europacenter bezahlt.

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