Berlin : Abgebrannt

Ein Recyclingbetrieb in Spandau wurde zerstört.

Im Dauereinsatz. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht an. Foto: Björn Kietzmann Foto: Björn Kietzmann
Im Dauereinsatz. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht an. Foto: Björn KietzmannFoto: Björn Kietzmann

Berlin – Am Samstagabend stand eine Rauchwolke über Spandau: In Haselhorst brannten 600 Tonnen Holzspäne in der Werkhalle eines Betriebs für Holzrecycling. Die Feuerwehr war die gesamte Nacht über bis zum Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr im Einsatz. Erst dann konnte ein Sprecher der Feuerwehr den Einsatz für beendet erklären.

Am Sonnabend waren ab 21.50 Uhr zahlreiche Notrufe besorgter Anwohner bei der Feuerwehr eingegangen. Die Werkhalle im Sophienwerderweg ist 6300 Quadratmeter groß, dort werden Holzabfälle für die Verbrennung in Heizkraftwerken aufbereitet. Wegen der starken Rauchentwicklung bei dem Brand wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen über Nacht geschlossen zu halten. Rund 100 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Ein Löschboot pumpte das Wasser zur Bekämpfung der Flammen direkt aus der Spree, die in unmittelbarer Nähe des Betriebs vorbeifließt.

Gegen 2.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten aber bis in den Sonntag hinein an. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Werkhalle vollständig ausgebrannt.

Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Brandverletzungen an der Hand, sonst wurde niemand verletzt. Sobald die Brandstelle abgekühlt ist, wollten die Brandexperten der Polizei nach der Ursache des Feuers suchen. juf/kat

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