Berlin : Aktionswochen gegen Antisemitismus

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„Man wird doch wohl noch sagen dürfen...“ – das ist das Motto der zweiten überregionalen Aktionswochen gegen Antisemitismus. In Berlin, Brandenburg und vier weiteren Bundesländern finden mehr als 50 Veranstaltungen in der Zeit um den 9. November statt. „Antisemitismus nimmt nicht nur in rechtsextremen Kreisen stetig zu. Als politisch motivierte Israelfeindlichkeit getarnt, zieht er sich durch die gesamte Gesellschaft“, sagt Anetta Kahane von der AmadeuAntonio-Stiftung, einer Initiative gegen rechte Gewalt, die das Projekt initiiert hat. In Berlin beginnen die Aktionswochen mit einer Diskussionsrunde zwischen israelischen und palästinensischen Jugendlichen am 8. November in der Jerusalems-Kirche an der Lindenstraße 85. Es folgen unter anderem Gottesdienste zum Gedenken an die Pogromnacht 1938, Workshops, Vorträge und Ausstellungen. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.projekte-gegen-antisemitismus.de zu finden. dma

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