Berlin : Auch flache Gewässer für Kinder gefährlich

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Zur tödlichen Falle können für Kleinkinder auch flache Gewässer werden. Angesichts von zwei Unglücksfällen, die sich an den Osterfeiertagen in Berlin und Brandenburg ereigneten, warnen Mediziner erneut eindringlich davor, Kinder unbeaufsichtigt an Gewässer zu lassen. Wie berichtet starb am Gründonnerstag ein zwei Jahre alter Junge, der in einen Teich gefallen war. Am Ostermontag wurde ein eineinhalbjähriger Junge im letzten Moment gerettet. Der Junge hatte bereits bewusstlos im Gartenteich seiner Eltern gelegen.

Vielfach wüssten Eltern nicht, dass selbst wenige Zentimeter Wassertiefe, ja sogar Pfützen, gefährlich seien, sagte ein Arzt: „Kinder ertrinken leise und unbemerkt.“ Manche blieben einfach erstarrt liegen, wenn sie mit dem Gesicht voran ins Wasser fallen. Denn die Nackenmuskulatur sei bei Kleinkindern noch zu schwach, um den schweren Kopf aus dem Wasser zu heben. Ertrinken ist deshalb nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache von Kleinkindern. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ertranken 2002 in Deutschland 77 Kinder – die meisten im häuslichen Umfeld, also in Gartenteichen, Schwimmbecken, aber auch in Regentonnen, heißt es bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Ha

Informationen im Internet unter www.kindersicherheit.de/ertrinken

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