Berlin : Auch Wilmersdorfer Straße bekommt jetzt Arkaden

Cay Dobberke

Mit der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg, die schon jetzt eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Berlins ist, wird es durch das neue Shoppingcenter „Wilmersdorfer Arcaden“ weiter bergauf gehen. Davon sind Bezirks-Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD), Geschäftsführer Fred Lehmann vom Karstadt-Warenhaus und Stefan Heerde von der Immobiliengesellschaft Engel & Völkers überzeugt. Mit ihrem mittleren Preisniveau habe sich die Fußgängerzone als „Familieneinkaufsstraße“ etabliert.

Rund einen Monat vor der Centereröffnung am 26. September stellte Engel & Völkers gestern die dritte Ausgabe eines Quartierführers vor. „Es ist der Beginn einer neuen Zeit“, sagte Heerde. Schließlich sei auch die Modernisierung der Fußgängerzone durch den Bezirk und der Umbau des U-Bahnhofseingangs durch die BVG fast beendet. Der geplante Umzug einiger Filialisten in das Center – darunter H & M, Spiele Max, Hussel, Douglas und Nordsee – bringe „Platz für neue Konzepte“ mit sich.

Im Namen der Arbeitsgemeinschaft Wilmersdorfer Straße kündigte Kaufhaus-Chef Lehmann längere Verkaufszeiten in der Fußgängerzone an. In der ersten Woche nach der Center-Eröffnung machen die Läden an allen Werktagen bis 22 Uhr auf – und am Sonntag, dem 30. September, von 13 bis 18 Uhr. Danach wollen die meisten Geschäfte freitags und sonnabends bis 22 Uhr öffnen. Darüber hinaus wollen sich die Händler bereits am 2. September am stadtweiten verkaufsoffenen Sonntag beteiligen, den der Senat anlässlich der Internationalen Funkausstellung und des Musikfestes Berlin genehmigt hat. Cay Dobberke

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