AUS DEM PARLAMENT : AUS DEM PARLAMENT

Spendenaufkommen für Schloss durch Humboldtbox gestiegen

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) bewertet die Rolle der Humboldtbox auf dem Gelände des künftigen Humboldt-Forums als „schöne Entwicklung“ für das Spendenaufkommen. Im Vorjahr seien 3,6 Millionen Euro Spendengelder eingegangen, sagte Müller in der Fragestunde. Gegenüber dem Jahr 2010 sei das eine Steigerung von 40 Prozent. Insgesamt belaufen sich die Spenden derzeit auf rund 18 Millionen Euro. Am Dienstag hatte der Senat der Entwurf für den Bebauungsplan des Schlüterbaus beschlossen. Müller rechnet mit der Fertigstellung des Schlosses im Jahr 2018, mit der Eröffnung des Humboldt-Forums ein Jahr später. sib

Innensenator Henkel verurteilt Drohbriefe an Moscheen

Innensenator Frank Henkel verurteilte die Drohbriefe, die in der Vergangenheit bei Moscheen eingegangen waren, in der Fragestunde des Abgeordnetenhauses auf das Schärfste. Wie berichtet, erhielten die Sehitlik-Gemeinde und die Tegeler Moschee-Gemeinde Drohbriefe mit volksverhetzenden Parolen. Henkel sagte, beide Briefe stammten „wahrscheinlich von demselben Absender“. Er werde sich „für vollständige Aufklärung“ einsetzen. Er appellierte, sich durch Drohbriefe nicht einschüchtern zu lassen. Derzeit würden Schutzmaßnahmen für Moscheen geprüft, sagte Henkel. Nach der Bedrohung von Berliner Muslimen hatten Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) sowie weitere Senatsvertreter die Neuköllner Sehitlik-Moschee, die größte Moschee in Berlin, besucht. sib

Hoher Wettbewerb

zwischen den Berliner Hotels

Die Auslastung von Berliner Hotels mit durchschnittlich 52 Prozent im Jahr 2011 bezeichnete Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz (parteilos, für CDU) als „konstant“. Dass dieser Wert nicht höher sei, begründete sie mit dem „wettbewerbsintensiven Hotelmarkt in der Stadt“. Die Zahl der Übernachtungen sei von 17,2 Millionen im Jahr 2007 auf rund 22 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. Weitere 8000 Betten seien in der Hauptstadt geplant. Die Wirtschaftsverwaltung sehe diese Entwicklung positiv und wolle die Investoren unterstützen, sagte von Obernitz. sib

Fast 1400 Meldungen

bei Hotline Kinderschutz

Die 2007 eingeführte Hotline Kinderschutz wird „gut angenommen“, sagte Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) in der Fragestunde. 1397 Meldungen registrierte die Hotline (Telefonnummer 61 00 66) im vergangenen Jahr. Monatlich würden die Mitarbeiter rund 90 bis 100 Meldungen erhalten. In 38 Fällen habe man unverzüglich reagiert, in 247 Fällen Jugendämter eingeschaltet, sagte Scheeres. Man wolle den Dienst künftig auch mehrsprachig anbieten. sib

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