Ausflugstipps für Brandenburg : Western in der Uckermark und Kunst im Spreewald

Auf zur Landpartie nach Brandenburg! Auch an diesem Wochenende gibt es wieder viel zu erleben. Wir haben da ein paar Tipps.

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Sechs Fäuste für ein Halejula. Die Westenstadt "El Dorado" in templin wird zehn Jahre alt.
Sechs Fäuste für ein Halejula. Die Westenstadt "El Dorado" in templin wird zehn Jahre alt.Foto: dpa

Schüsse und Tänze. Die Westernstadt “El Dorado“ am Röddelinsee bei Templin in der Uckermark feiert am Sonnabend mit einem unterhaltsamen Programm ihr zehnjähriges Bestehen.  Ab 11 Uhr gibt es Stuntshows, gespielte Raubüberfälle mit Platzpatronen, Tanzvorführungen, Live-Musik und ab Mitternacht ein Feuerwerk. Erwachsene zahlen 14 Euro Eintritt, Kinder 12 Euro. Die Familienkarte kostet 38 Euro. Tel. 039 87 /20 840, www.‎eldorado-templin.de.

Nacktkolonien und Gartenstädte. Die neue Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte am Potsdamer Neuen Markt „Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939“ wird am Samstag ab 15 Uhr bei einer Führung mit der Kuratorin erklärt. Die Schau stellt Landkommunen, Nacktkolonien, Reformschulen, Kunsthandwerkergenossenschaften, Künstlergruppen, Gartenstädte und ökologischen Höfe vor, die Anfang des 20. Jahrhunderts rund um Berlin entstanden waren. 0331 /620 85 50, , www.hpbg.de.

Sticker und Spinner. Kunsthandwerker aus dem Spreewald bieten am Sonnabend und Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr ihre Produkte auf dem Festplatz in der Nähe des Spreehafens in Burg an. Dabei sind Böttcher und Korbflechter, Hufschmiede oder Spinner. Info: 035 603 / 750 160, www.burgimspreewald.de.

Eine Bilderreise durch die Uckermark
Steige hoch, du roter Adler, hoch über die Uckermark.Weitere Bilder anzeigen
1 von 29Foto: Imago stock & photo
25.02.2015 11:25Steige hoch, du roter Adler, hoch über die Uckermark.

Emil im Garten. Erich Kästners „Emil und die Detektive“ ermitteln in Erkner am Wochenende unter freiem Himmel. Im Garten des Gerhart-Hauptmann-Hauses wird eine Theateraufführung jeweils ab 15 Uhr gezeigt. Erwachsene 14 Euro, Kinder 7 Euro. Telefon 033 62 / 3663, www.gerhart-hauptmann.org.

Kultur und Natur. An 19 Veranstaltungsorten in und um Buckow in der Märkischen Schweiz findet am Samstag ab 14 Uhr bis nach Mitternacht die Lange Nacht der Kultur und Natur statt. Künstler treten auf, Galerien zeigen neue Ausstellungen, auf dem Schermützelsee verkehren beleuchtete Schiffe. 033 433 / 65 982, www.maerkischeschweiz.eu.

Kirchen im Karussell. Drei Dorfkirchen in der östlichen Uckermark bilden am Sonnabend die Kulisse für die Brandenburgischen Sommerkonzerte. Ab 16 Uhr erklingen in Criewen bei Schwedt, in Felchow und in Berkholz-Meyenburg Werke von Bach, Mozart, Ibert, Troilo, Piazzolla und anderen. Besucher können die Wege zwischen den drei Orten dieses „Kirchenkarussells“ mit dem Bus zurückliegen. Individuell anreisende Gäste sollten die auf den Tickets aufgedruckte Konzertreihenfolge beachten. Tickets kosten 39 Euro. 030 / 890 4340, www. brandenburgische-sommerkonzerte.org.

24-Stunden-Stadt. Im Kulturquartier an der Schiffbauergasse in Potsdam verwandeln Künstler die Räume und Freiplätze am Sonnabend ab 14 Uhr für 24 Stunden in eine „Stadt für eine Nacht“. Wissenschaftliche Institutionen, Kunst- und Kulturvereine, Museen, Galeristen und Kreative bieten Kunst, Tanz, Literatur, Musik, Theater und Film für die ganze Familie. www.t-werk.de und www.potsdam.de.

Mozarts Schicksal. Die Schlossfestspiele in Ribbeck im Havelland an der B 5 zeigen in diesem Monat das Theaterstück „Amadeus“ von Peter Shaffer. Gegenspieler sind darin das Genie Mozart und der mittelmäßige Hofkomponist Salieri. Dieser bezichtigte sich 32 Jahre nach Mozarts Tod, den Komponisten vergiftet zu haben. Die Details sind am Freitag und Sonnabend um 19 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr zu erleben. An den drei folgenden Wochenenden steht das Stück ebenfalls auf dem Programm. Tel. 01805 / 700 733, www.schlossfestspiele-ribbeck.de.

Egon & Co. Die berühmte Olsenbande muss bei ihrem neuen Coup einen Tresor ausgerechnet in der Nähe der märkischen Kurstadt Bad Belzig, südwestlich Berlins, knacken. Nur so kommen sie an Unterlagen, die die Erpressung eines dänischen Ministeriums durch einen früheren Geschäftspartner aus dem Fläming beweisen. Dieses amüsante Stück ist am Sonnabend ab 19.30 Uhr auf der Freilichtbühne auf der Burg Eisenhardt in Belzig zu sehen. Zahlreiche Einwohner wirken als Schauspieler mit. Tel. 033 841 / 94 250, www.bad.belzig.com.

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