Berlin : Außerirdisch

Klaus Kurpjuweit

Jetzt also die Russen. Na gut, nichts Genaues weiß man mal wieder nicht. Aber immerhin, ausgeschlossen ist auch nichts. Und wenn es um die Zukunft des Flughafens Tempelhof geht, ist ohnehin Fantasie gefragt. In der „Gazprom City“ hätten sicher auch die Amerikaner Platz für ihr Krankenhaus. Und wenn am Ende doch noch ein paar Räume leer stehen sollten, ließe sich vielleicht noch in Peking eine Idee finden, wie der einstige Zentralflughafen chinesisch genutzt werden könnte. Seien wir froh, dass zumindest die Außerirdischen noch weit weg sind. Allerdings – ganz so weit auch wieder nicht. Der Experte für die Marsmännchen, der Schweizer Erich von Däniken, plant derzeit schon einen so genannten Mystery-Park zum Thema Außerirdische für Berlin. Warum dann nicht in Tempelhof? Dumm nur, dass sein erster Park in Interlaken pleite ist. Und das hätte Tempelhof nun wirklich nicht verdient.

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