Ausstellung : Berlin bekommt Kennedy-Museum

Mehr als 43 Jahre nach dem umjubelten Besuch des US-Präsidentenpaares bekommt Berlin ein Kennedy-Museum. Die umfangreiche Ausstellung am Pariser Platz soll am 11. November eröffnen.

Berlin - Die Sammlung "The Kennedys" der Galerie Camera Work soll eine der weltweit umfassendsten Zusammenführungen aus Fotoarbeiten, offiziellen Dokumenten, privaten Papieren und Memorabilien des Kennedy-Clans sein, heißt es auf der Internetseite der Ausstellung, www.thekennedys.de.

Medienberichten zufolge werden derzeit mehr als 1000 Original-Fotografien, etwa 10.000 Dokumente und zahlreiche persönliche Dinge der Kennedys von der Camera Work AG auf Echtheit und Ausstellungstauglichkeit überprüft. Die Schau wird außerdem durch mediale und didaktische Komponenten ergänzt.

Gezeigt werden aber auch Exponate aus dem Familienbesitz der Kennedys. Dazu gehören eine Aktentasche von John F. sowie Jackies Pillbox-Hut, mit dem sie in Berlin bezauberte. Zum 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke am 26. Juni 1963 hatten die Kennedys West-Berlin besucht. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: "Ich bin ein Berliner".

Die Ausstellungsmacher hoffen, "das Leben der Kennedys, ihren Glauben an Demokratie und Menschenrechte, an Frieden durch Prosperität und an den Fortschritt und ihren Willen zur Verbesserung der Lebensumstände" vielen Generation näher zu bringen. "The Kennedys" soll täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein und sieben (ermäßigt 3,5) Euro Eintritt kosten.

The Kennedys
Pariser Platz 4a
10117 Berlin (Mitte)
(home)

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