Berlin : Ausstellung mit List

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„List“ ist bis zum 29. Juni im Felleshus in der Rauchstraße 1 ausgestellt – montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, am Wochenende bis 17 Uhr. Felleshus heißt das Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften und „List“ bedeutet Kunst auf Färöisch – die Bewohner der Inselgruppe auf halbem Weg zwischen Norwegen und Island sprechen eine eigene nordische Sprache. Auch in der Kunst. Das zeigen die seit Sonntag in Berlin ausgestellten Werke von zwölf färöischen Künstlern. Botschafsrat Uffe Andreasen von der Königlich Dänischen Botschaft, die gemeinsam mit dem Färöischen Kunstverein die Ausstellung veranstaltet, konnte zur Eröffnung viele Künstler persönlich begrüßen, darunter mit der blonden Hansina Iversen und dem ernsthaft blickenden Hanni Bjartalíd zwei jüngere und mit dem 66-jährigen Zacharias Heinesen einen älteren Vertreter der färöischen Kunst. Torbjørn Olsens leuchtende Gemälde weckten Lust, auf die Färöer zu reisen, die sich nur 43 000 Menschen mit dreieinhalb Millionen Vögeln und 80 000 Schafen teilen. Wie sich ein Leben inmitten der gewaltigen Inselnatur auf die „List“, die Kunst auswirkt, darüber sprach am Sonntag Malan Marnersdóttir, Rektorin der Färöer Universität. Malan bedeutet Magdalena, erklärte sie auch gern ihren nordischen n. Am Sonntag gab es im Felleshus außer Bildern noch mehr von den Färöern – der Tenor Ernst Sondum Dalsgard sang Werke von Tróndur Bogason – sehr modern und etwas düster. Dunkel war dann auch das Bier zu den Lachshäppchen – „Black Sheep“ und „Gull“ heißen die Flaschen mit Hopfen und Malz auf den Färöer-Inseln. hema

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